The Wurmkur aus Köln haben vor Kurzem ihre neue EP „Tulpen Und Narzissten“ veröffentlicht. Sie folgt auf ihr Debütalbum „…Und Lassen Drachen Steigen“ vom letzten Jahr.
The Wurmkur erzählen Geschichten mit Melodien – Lieder gegen die Schnappatmung und Einsamkeit. Geprägt von der Hamburger Schule und allem, was durch sie und nach ihr kam.
In Kassel und Köln zu Hause, spielen The Wurmkur zu dritt (zwei Gitarren und ein Bass) seit etwa einem Jahr, nachdem es als Soloprojekt von Sänger und Songwriter Tim gegründet worden war.
„Tulpen Und Narzissten“ klingt wie der Soundtrack zu einem verregneten Sonntagmorgen, irgendwo zwischen heruntergekommenem Proberaum, Altbauküche und übermüdetem Großstadtwahnsinn.
Zwischen sprödem Indie, leicht schiefem Post-Punk und einer angenehm kaputten Melancholie taumeln die Songs durch Texte voller Alltagsbeobachtungen, Selbstzweifel und schräger Schönheit. Nichts daran wirkt geschniegelt oder kalkuliert – eher wie ein liebevoll zerknitterter Zettel in der Jackentasche.
Dabei entwickelt die EP gerade aus ihrer Unfertigkeit einen eigentümlichen Charme. „Tulpen Und Narzissten“ schwelgt nicht in Nostalgie, sondern schaut der Gegenwart beim Zerbröseln zu – mal lakonisch, mal bitterkomisch.
Musik für Menschen, die nachts zu lange wach bleiben, obwohl sie am nächsten Morgen früh raus müssen.
https://www.instagram.com/the_wurmkur/
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