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Patrick Wolf – Lupercalia

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„Lupercalia“ ist mittlerweile Patrick Wolf’s fünftes Studioalbum. Nach dem letzten, eher eintönigen Werk „The Bachelor“ hat der neue Longplayer nun wieder die gewohnte romantische Beschwingtheit und knüpft damit an die vorletzte, im wahrsten Sinne des Wortes magische Platte „Magic Position“ an.

Lupercalia (Die Lupercalien) war übrigens im altertümlichen Rom vor Christus ein Reinigungs- und Fruchtbarkeitsfest sowie das Hauptfest des italienischen Herdengottes Faunus, der den Beinamen Lupercus trug.

Zu dem Album gibt es 5 Kurzfilme, jeder nur etwas mehr als eine Minute lang. Die Videos wurden von John Lindquist gedreht, der auch die Fotos zu dem Albumcover gemacht hat. Die Videos werden musikalisch mit Extrakten von dem Titel „Slow Motion“ untermalt. Das Hauptthema des Liedes findet sich auch in den Filmen wieder, die allesamt in Zeitlupe wiedergegeben sind. Sie wirken dabei mit ihrem Minimalismus und dem großen Fokus auf Details sehr angelehnt an Produkt-Werbeaufnahmen.

Patrick Wolf selbst sagt, der Song repräsentiert das Loslassen von seiner Vergangenheit und den Fokus auf die Gegenwart und Zukunft, womit er auch seine inneren Dämonen besiegen und die Schatten der Vergangenheit abstreifen will. Also ein Akt der Selbstreinigung, ganz im Sinne des Albumtitels.

Durch die Nahaufnahmen und die Zeitlupe hat man beim Ansehen das Gefühl, dem Künstler sehr nahe zu kommen und einen tieferen Einblick in seine Persönlichkeit zu erhalten. Das ist ein sehr interessanter Effekt. Die Wirkung wird sicher auch dadurch hevor gerufen, dass die Filme nicht mit symbolträchtigen Elementen wie Schlange, Blut, Ascheregen, sich im Sturm biegenden Pflanzen, Feuerwerk oder Schäferhund sparen. Patrick Wolf’s Idee hinter „Slow Motion“ wurde somit sehr gut cinematographisch umgesetzt.

Wolf’s Motiv für die Herstellung der Filme war, wieder etwas Leben in das „Digitalformat“ zu bringen und den, heutzutage oft Musik im Online-Format kaufenden, Fans die Freude an Platten-Covern wiederzugeben. So entstand seine Vorstellung eines „sich bewegenden Artworks für die iPad und Laptop Generation“. Wolf sieht die 5 Videos als visuellen Teil des Albums und nicht als separate, eigenständige Elemente. Wie ich finde, eine sehr schöne Idee.

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