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Clap Your Hands Say Yeah – Hysterical

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2005, ein Jahr nach der Gründung von Clap Your Hands Say Yeah, gab es einen großen Hype um die Band, die sich zunächst nur über das Internet bekannt machte. In dem Jahr haben CYHSY auch ihren ersten Longplayer „Clap Your Hands Say Yeah“ zunächst in kompletter Eigenregie veröffentlicht. Nachdem dann das UK Label Wichita auf CYHSY aufmerksam geworden war und sie unter Vertrag nahm, erschien das Album Anfang 2006 dann auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Typisches CYHSY Markenzeichen war schon damals die teilweise doch recht nervige Stimme von Sänger, Gitarrist und Kopf der Band Alec Ounsworth, die klingt, als ob er in seiner Jugend etwas zuviel Talking Heads bzw. Dave Byrne gehört hat.

Daran hat sich auch bei dem nun erschienenen Album „Hysterical“ nichts geändert. Dennoch schafft es Alec Ounsworth, seine Simmte noch mehr als auf den früheren Platten sehr melancholisch klingen zu lassen, zum Beispiel auf der aktuellen Single und dem Album- Opener „Same Mistake“ sowie auf „Misspent Youth“. Letzterer Titel nähert sich dabei nicht nur stimmlich, sondern auch psychedelisch Placebo an, zumindest als die noch gut waren. Ein großartiges, Lied, das ähnlich wie „Is This Home On Ice“ auf der „Clap Your Hands Say Yeah“ das Album-Highlight liefert.

„Hysterical“ bietet, ganz anders als der Albumtitel suggeriert, auch jede Menge ruhige Momente, die jedoch nicht entspannend, sondern sphärisch wirken. Der Song „Into Your Alien Arms“ zeigt mit den Keyboard-Melodien im Hintergrund sogar leichte Anleihen an Angelo Badalamenti, dem Haupt-Soundtrack-Lieferanten für David Lynch Filme. Mit dieser entrückten Stimmung und Songs wie „In A Motel“ erinnert das Album teilweise auch an die verehrten Gun Club. Deren unvergesslichen und leider nur wenigen zugänglichen Sound (Jeffrey Lee Pierce möge in Frieden ruhen) zu referenzieren, gebührt allein schon jede Menge Anerkennung.

Es ist der erste Longplayer nach mehr als 4 Jahren und dem eher unauffälligen, jedoch trotzdem ganz guten „Some Loud Thunder“. 2009 wurde nur online, über die Website der Band der Song „Statues“ veröffentlicht. Dieser war wohl als Preview für die kommende Platte gedacht und wurde auch in der US Fernsehshow von Jimmy Fallon aufgeführt, allerdings hat er es dann doch nicht auf’s Album geschafft.

Mit weniger Aufregung als die erste Scheibe und weniger Avantgarde als auf der zweiten Platte „Some Loud Thunder“ ist „Hysterical“ klar das bisher beste Album von Clap Your Hands Say Yeah. Alle, denen jedoch Stimme wichtiger ist als die Musik dazu, werden jedoch sicherlich wieder ihre Geister an dieser Platte scheiden. Und damit großartige Momente der Untermalung des nahenden Herbstes verpassen.

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