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Robbie Williams – Take The Crown

Robbie Williams – Take The Crown

Da hat sich der gute Robbie Williams wieder mal alle Zeit der Welt gelassen für den Nachfolger des Nummer 1 Tonträgers „Reality Killed The Videostar“, genau genommen ganze 3 Jahre. In denen er nicht nur eine Auszeit von der Öffentlichkeit nahm, sondern ganz nebenbei sein erstes Kind bekommen hat.

Nun scheint er aber wieder Lust auf Musik bekommen zu haben und legte gleich einen grandiosen Auftritt in Deutschland bei „Wetten Dass…?“ hin. Offensichtlich möchte der 38-Jährige wieder an die alten Erfolge anknüpfen und nennt deshalb passenderweise seine neuste Langrille „Take The Crown“. Doch dabei scheint ihn ein wenig der Mut verlassen zu haben, denn statt Experimentierfreudigkeit darf man ein solides, fast schon klassisches anmutendes Konzept erwarten.

Insgesamt liefert Mr. Williams 13 bisher unveröffentlichte Tracks ab, die von Piano, harmonischen Gitarren und rhythmischen Bässen geprägt sind. So gibt es wieder sanftere Stücke wie „Eight Letters“, „Losers (feat. Lissie)“ oder auch „Into The Silence“, die meist von der Liebe handeln. Aber auch Uptempo Songs wie die erste Single „Candy“ oder „Sh**t On The Radio“ mischen sich darunter und bieten so eine willkommene Abwechslung. Als typischer Rock Titel geht „Hey Wow Yeah Yeah“ durch, der wohl sicherlich auch live ein Stimmungsgarant werden dürfte.

Alles in Allem sicherlich nicht sein bestes Werk, zudem finde ich, fällt es ihm von Album zu Album schwerer, sich nicht von anderen Künstlern abhängen zu lassen. Klar, seine Stimme ist und bleibt sein Markenzeichen, dennoch unterhält er mich mit solch trivialen Pop-Beats nicht mehr wirklich. Dabei hat er keineswegs seinen Zenit überschritten, ich denke es fehlt einfach an Mut, die sichere Schiene zu verlassen und Neues zu wagen. Denn dass „Take The Crown“ wieder ein Erfolg wird, ist abzusehen. Sicherlich ist es schwer, Hits wie „Angels“ oder „Bodies“ zu toppen, trotzdem wäre meiner Meinung nach etwas mehr drin gewesen.

Kommentare

  1. […] hat die Welt ihren geliebten Robbie Williams wieder voll und ganz zurück – sein neues Album “Swings Both Ways” hat der gute […]

  2. […] auch seine Zusammenstellung der Kollaborationen, von Calvin Harris, über Sean Kingston bis hin zu Robbie Williams. Im Ergebnis wirken die Gäste aber gut positioniert und bilden ein stimmiges Gesamtbild, was man […]

  3. […] verlassen zu haben, denn statt Experimentierfreudigkeit darf man ein solides, fast schon… (Weiterlesen auf MusikBlog) Bookmarken: Autor: MusikBlog (Bisher keine Bewertungen)  Laden … […]

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