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Apparat – Krieg und Frieden

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„Krieg und Frieden“ gilt als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur und ist ein vierteiliger Roman des russischen Autors Leo Tolstoi. Das bereits 1869 geschriebene Werk wurde mehrfach inszeniert und verfilmt.

Nun liefert der Elektro Musiker Sascha Ring, wie er bürgerlich heißt, als Apparat für „Krieg und Frieden“ den dazugehörigen Soundtrack. Das sich Apparat solch einem Erbe annimmt, ist wohl überlegt. Der gebürtige Quedlinburger kann in seiner knapp zwölfjährigen Musikkarriere auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken.

Die zehn Titel komponiert Sascha Ring gekonnt und schafft dabei einen eleganten Spagat zwischen Dramatik und Hoffnung. Lediglich zwei Titel enthalten hierbei Gesang, alle anderen Versionen sind instrumental gehalten. Auf „Blank Page“ oder „K&F Thema“ schafft er es, einen Spannungsbogen aufzubauen und diesen konstant durchzuführen. Man spürt förmlich den Kontrast zwischen dramatischen Szenen und hoffnungsvollen Lichtblicken. Auf „44“ kann man melancholische Geigen ausmachen, die einem das Gefühl vermitteln, vollkommen ausgeliefert zu sein. Erst hier wird einem klar, wie professionell Apparat sich mit der Thematik des Stückes „Krieg und Frieden“ auseinandergesetzt haben.

Dieser wahrlich nicht leichte Stoff muss immerhin ein wenig ein Gefühl vermitteln, das wir sonst nur aus epischen Hollywood Tragödien kennen.  Gekonnt wickelt Apparat seine Instrumental-Sounds wie ein Gewand um die Inszenierung.

An dieser Stelle kann ich auch nur jedem empfehlen, eine Vorstellung zu besuchen. Die Musik funktioniert freilich auch allein, aber man merkt, es steckt ein Konzept hinter dem Album. Insgesamt betrachtet hat sich Apparat gut mit dem Thema „Krieg und Frieden“ auseinandergesetzt. Allerdings sehe ich dieses Album als kleinen Ausbruch seiner bisherigen Arbeiten, die mir persönlich sehr zusagen.

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