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Chakuza – Dieser eine Song

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Der Name Chakuza steht schon seit geraumer Zeit nicht mehr für ein Proll-Image und Gangsterattitüden – spätestens mit „Magnolia“, seinem Anfang des Jahres erschienenem Album, wurde der Stilwechseln in eine deutlich bessere und passendere Richtung vollzogen. Dem gebürtigen Österreicher mit der markanten, rauchigen Stimme, stehen nachdenkliche und intensive Texte und Auseinandersetzungen einfach viel besser: „Dieser eine Song“ ist für mich das Nachbeben des Stilwechsels, ein Addendum.

Auf der EP befindet sich der bereits auf dem Album enthaltene Track, sowie ein unveröffentlichter Remix und drei neue Lieder. Während man „Dieser eine Song“ schon kennt und der Remix zwar minimal verändert wurde, aber auch nicht weltbewegend und mitreißend ist, können die anderen Titel überzeugen. Das peppige Melo-Pop-Stück „Theater“, mit Unterstützung von Jonathan Walter, geht gut ins Ohr und erfährt durch den Gesang im Refrain eine filigrane und abwechslungsreiche Nuance. Die musikalische Untermalung ist recht minimal gehalten und besteht zumeist aus synthetischen Pads und Drum & Bass und schafft so nicht nur viel Raum für die Lyrik, sondern auch eine verträumte und leicht psychedelische Stimmung.

Gerade bei „Hip Hop Hurra“ merkt man Chakuza an, dass er mit vergangenen Tagen abrechnen möchte und textlich wesentlich mehr zu bieten und zu erzählen hat – dies nimmt fast schon poetische Züge an und stellt sein Niveau auf eine ganz andere Stufe. Es wird wohl nicht der große Hype oder momentane Konkurrenzdruck sein, aber die Zeit scheint reif für reifere Inhalte. An dieses Rezept halten sich momentan viele, wie Cro, Casper, Marteria und Yasha beweisen und deren Vorbild auch Chakuza folgt.

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