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Pimf

Niemals ohne die Drei??? unterwegs – Der Rapper Pimf im Interview

Der Rapper Pimf ist momentan als Vorband mit Gerard auf Deutschlandtour. Beim seinem Konzert im Feierwerk in München hat MusikBlog ihn getroffen. Er hat uns nicht nur verraten, warum er sich Pimf genannt hat, sondern auch, was er auf Reisen auf jeden Fall immer mit im Gepäck hat.

MusikBlog: Woher kommt denn der Name Pimf?

Pimf: Also, das ist eigentlich ganz einfach. Früher als ich angefangen habe, Musik zu machen, habe ich eigentlich immer zusammen mit älteren Leuten Musik gemacht. Dann war ich halt immer automatisch der kleine Pimf, weil ich halt einfach zwei, drei, vier oder fünf Jahre jünger war. Ursprünglich waren ja die Pimpfe, also mit pf geschrieben, die Kinder in der Hitlerjugend. Deswegen hab ich das p halt noch weggestrichen, damit das bloß nicht damit assoziiert wird.

MusikBlog: Mit wie viel Jahren hast du denn angefangen zu rappen?

Pimf: Ich hab schon relativ früh angefangen, so mit 13, 14. So wirklich kontinuierlich mache ich das, seit ich ungefähr 15 bin. Da hab ich dann so mit einem Kumpel das erste Mixtape selber gemacht und im Copyshop drucken lassen und für zwei Euro auf dem Schulhof verkauft. So richtig real.

MusikBlog: Du hast ja auch beim VideoBattle Turnier (VBT) mitgemacht. Was genau ist denn das überhaupt und wie funktioniert es?

Pimf: Man battelt jede Woche einen Gegner, den man zugelost bekommt. Und der Gewinner aus dem Battle kommt dann eine Runde weiter und kriegt die Woche drauf einen neuen Gegner. Das ist quasi so eine Turnierform, wie die Fussball-WM mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Ich bin da so ein bisschen reingestolpert. Eigentlich ist so dieses typische Battle-Ding, also irgendwen niedermachen, nicht so meine Sache. Ich bin halt einfach spontan mit der Kamera vor die Haustür. Das war halt so eine Neuerung zu so anderen Battles, die es vorher gab, dass man zu dem Track auch noch ein Video machen muss.

MusikBlog: Und wenn du nicht battelst, wen willst du dann erreichen mit deinen Texten?

Pimf: Da mache ich mir eigentlich gar nicht so viele Gedanken darüber.  Ich denke, einfach Leute, die wie ich sind. Die ähnliche Sichtweisen haben. Hin und wieder bin ich natürlich schon so ein bisschen sozialkritisch. Aber ansonsten erzähle ich ziemlich viel aus meinem Leben. Und ich denke, damit erreiche ich Leute, die ähnliche Situationen irgendwo her kennen. Das ist jetzt keine bestimmte Zielgruppe. Vielleicht kennt jetzt der eine Situation A genauso gut wie ich, aber kann Situation B, die ich in einem anderen Song beschreibe, gar nicht nachvollziehen. Vielleicht ist es einfach dieses klassische Erwachsenwerden, das dann einige Leute doch anspricht. Und das sind dann schon auch so die Leute, die ich erreichen möchte.

MusikBlog: Du bist ja jetzt mit Gerard auf Tour. Was hast du denn immer dabei, wenn du auf Reisen bist?

Pimf: Immer dabei habe ich so die üblichen Dinge wie Klamotten, Laptop und Co. Ich bin ein riesengroßer Drei??? Fan. Heute zum Beispiel bin ich mit dem Zug nach München gefahren, so vier Stunden oder so, und da hab ich mir einige Drei??? Hörbücher reingezogen. Die sind optimal zum Schlafen und optimal zum Wachbleiben, die hab ich eigentlich immer dabei. Und dann hab ich noch ne Menge Kreuzworträtsel mit. Das mache ich gerne.

MusikBlog: Wo würdest du denn in Zukunft gerne spielen, wenn du dir das aussuchen könntest?

Pimf: Da muss ich Splash! sagen. Ich hab zwar dieses Jahr schon mit Kiko da gespielt, aber als  Gewinner vom VBT. Ich glaub der Traum von jedem Rapper ist es, einmal da aufzutreten, also so richtig gebucht mit meinem Namen auf dem Flyer.

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview!

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