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William Fitzsimmons – Lions – Gebrüllt wird hier nicht

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William Fitzsimmons neustes Album „Lions“ ist stimmlich schön und seine Stimme ist angenehm rauchig und kehlig. Es kommt einem vor, als würde Gary Lightbody von Snow Patrol auf Everlast treffen. „Lions“ ist eine sehr emotionale Platte geworden, voll von Verarbeitung persönlicher Ereignissen, wie uns William Fitzsimmons auch im Interview erzählte.

Man könnte es aber auch schnell mit Hintergrundmusik verwechseln. „Lions“ ist gefüllt mit Harmonien und weichem Gesang. „Centralia“ ist so ein Song, der direkt ins Herz geht, vielleicht zu direkt. Denn hier liegt schon das Problem, man kann sich schnell in das Stück verlieben, aber es genauso schnell wieder vergessen. Kuschelig, warm und liebevoll klingt „Centralia“, daran ändert auch das leicht krachende Intro nichts, zumal es in der Single-Veröffentlichung ohnehin ausgeblendet wird.

Melancholische Stücke wie der Opener ‚“Well Enough“ kennt man womöglich schon unter anderen Namen von Vorgänger-Alben, genauso wie das ungleich poppigere „Fortune“. Hier geht es Fitzsimmons um die Beziehung zu seinen Eltern sowie um seine zerrüttete Ehe, also alles was in der Vergangenheit liegt. Er hat soviel zu erzählen, fast schon zuviel. Dabei vergisst er fast, dass er auch Musiker ist und die sollen bekanntlich ja Musik komponieren. Aber hier kommt es einem schon so vor, als würde die Musik nur als Background dienen für seine Geschichten.

Im Singer-Songwriter-Bereich bewegt man sich ja auch auf dünnem Eis. Jeder, der drei Akkorde auf der Gitarre hinkriegt, hält sich ja oft schon für den neuen Bob Dylan. Man kann jetzt nicht behaupten, dass „Lions“ ein Schuss in den Ofen ist, aber solche Alben hat man schon in besserer Ausführung gehört. Irgendwie kommt es einem doch so vor, als würde William Fitzsimmons auf der Stelle treten, etwas mehr Energie würde ihm schon gut zu Gesicht stehen.

William Fitzsimmons besitzt Talent und hat es auch schon in der Vergangenheit bewiesen und man kann nur hoffen, dass er nächstes Mal mehr Wert auf die Musik legt.

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