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Kaiser Chiefs – Live im Capitol, Hannover

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Bekanntermaßen haben sich die Kaiser Chiefs vor zwei Wochen mit ihrem Album „Education, Education, Eduction & War“ zurückgemeldet. Äußerst erfolgreich übrigens. Seit zwei Wochen steht die Platte an der Spitze der britischen Albumcharts.

Bei der zugehörigen Europatour machten die Jungs aus Leeds natürlich auch in Deutschland Halt, u.a. gestern im Hannoverschen Capitol. Als Vorband brachten sie dabei MiMi & The Mad Noise Factory mit. Die aus London stammende Westernhagen-Tochter spielte mit ihrer Band eine Mischung aus Indie Rock und Singer/Songwriter. Trotz ausgezeichneter Stimme blieb musikalisch recht wenig hängen. Das Publikum beklatschte ihren Auftritt dennoch milde.

Mit dem Öffnen der „Factory Gates“ begannen dann die Kaiser Chiefs ihren Auftritt. „Everyday I Love You Less And Less“ und „Everything Is Average Nowadays“ folgen. Die Marschroute ist klar: Das neue Album soll nicht einfach runtergespielt werden, sondern man möchte sich auch einigen Perlen der früheren Veröffentlichungen widmen. Trotz beherzter Performance inklusive eines Klettermanövers von Ricky Wilson auf die Absperrung vor der Bühne, wirkt die erste Hälfte des Konzerts vergleichsweise behäbig. Das Publikum hält sich etwas zurück, getanzt wird nur ganz vorne. Auch das meiner Meinung nach beste Stück des aktuellen Albums – „Ruffians On Parade“ – kann die Stimmung nur teilweise auflockern.

Eventuell ist das der Tatsache geschuldet, dass sich die Band ihre ganz großen Hits für die zweite Hälfte des Gigs aufgehoben hat. Nachdem sie sich kurz den Geheimtipps von „Employment“ widmete („You Can Have It All“, „Modern Way“), brechen nach 45 Minuten bei „I Predict A Riot“ schließlich doch alle Dämme. Der zweitgrößte Hit der Kaiser Chiefs kann eben auch noch nach zehn Jahren die Gemüter erhellen. Der allergrößte Hit folgt im Übrigen sogleich: „Ruby“ wird direkt hinterher gespielt und spätestens jetzt wippen die Füße auch am Rand und an der Bar mit.

„Cannons“ und „The Angry Mob“ bilden bereits das Ende des regulären Sets. Ricky Wilson verabschiedet sich standesgemäß, indem er erst die Bühne verlässt, um kurz darauf auf (!) der Theke der Bar zu erscheinen und mit Bier in der Hand immer wieder „We are the angry mob, we read the papers every day“ zu singen. Die einzige Zugabe fällt mit nur zwei Songs („Misery Company“ und „Oh My God“) recht kurz aus – wie eigentlich der gesamte Gig. Nach 1:15h ist Schluss. Spiellaune sieht anders aus, aber die Songs, die die Kaiser Chiefs auf die Bühne brachten, konnten in der ersten Hälfte zumindest die eingefleischten Fans und in der zweiten Hälfte auch alle anderen begeistern.

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