Beatsteaks – Beatsteaks – abwechslungsreich, aber dennoch Punk

Die Poleposition der deutschen Albumcharts haben die Beatsteaks mit ihrem neuen, selbstbetitelten Album schon erreicht und auch Die Ärzte scheinen es schon immer gewusst zu haben – “Wie kannst du bei den Beatsteaks nur ruhig sitzen bleiben?”, fragten Farin Urlaub und Co. 2003 in ihrem Track “Unrockbar”.

Die fünf Jungs der Alternative-Rock/Punk-Band Beatsteaks sind wieder da. Frischer und abwechslungsreicher als je zuvor zeigen sich die Berliner Rocker mit ihrem siebten Studioalbum von ihrer Glanzseite und überzeugen mit einer großen Vielfalt aus Rock, Pop und Punk. Schon seit Jahren reihen sich die Beatsteaks neben andere Bands wie Die Ärzte oder Die Toten Hosen in die Reihe der kommerziell erfolgreichsten Punkrockbands Deutschland ein. Preise wie den MTV European Music Award als “Best German Act” oder die 1Live Krone als “Bester Live-Act” oder “Beste Band” gehören schon lange zum Hausinventar des Quintetts. Ob als Vorband der Sex Pistols beim Berliner Konzert im Jahr 1996 oder als Headliner für das Southside und Hurricane Festival – die Beatsteaks haben es schon seit fast zwanzig Jahren drauf und werden auch so schnell nicht aufhören.

Mit ihrer neuen Platte “Beatsteaks” ist der Erfolg der Berliner mal wieder bewiesen. Obwohl das erste Album “48/49”, benannt nach der Hausnummer ihres Proberaumes, im Jahr 1997 hauptsächlich deutsche Titel enthielt, sind neuere Platten wie “Limbo Messiah” oder “Boombox” durchgehend englischsprachig. So auch die neue Scheibe, die mit einem freundlichen “Good Morning” von Sänger Arnim Teutoburg-Weiß auf dem Song “A Real Paradise” eingeleitet wird. Vorab wurden schon die Singles “DNA” und “Gentleman Of The Year” veröffentlicht, die zu den eher poppigeren Tracks der Platte gehören.

Wie gewohnt ist auf dem Album alles dabei, was es an Genres zu bieten gibt: Rock, Punk, Reggae, Ska und Pop. Je nach Gemütszustand gibt es viel zu hören. Ob die ungebremste Rockhymne “Up On The Roof” oder das energiegeladene “A Real Paradise”, das eindeutig die Punkwurzeln der Band verdeutlicht. Ruhig wird es dann auf den Pop-Songs “Gentleman Of The Year” oder “Creep Magnet”. Anspieltipp ist definitiv die Ohrwurm-Gefahr “Make A Wish” mit unfassbar gutem Text: “Charming as ever / With your mind somwhere between” – Charming as ever sind die fünf Jungs auf jeden Fall.

Nach eigener Aussage des Frontmanns Arnim sind die Beatsteaks “eher eine Live-Band” und freuen sich schon riesig auf ihre “Creep Magnet Tour 2014”, bei der sie dann jedem beweisen können, wie sehr die neuen Tracks funktionieren und faszinieren. Zu sehen gibt es die Jungs in fast jeder Ecke des Landes. Wer sich also vom “Besten Live-Act” überzeugen will, sollte mal vorbeischauen.

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