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Bryan Ferry – Blut. Sex. Mystery.

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Der neue Clip von Alt-Crooner Bryan Ferry ist ein slicker Erotik-Thriller. Hier gibt es viel zu lernen. Die Top-Themen des Videos:

1) Spannung! Himmel, Meer und grüne Wiesen. Ein bleicher Jüngling im weissen Hemdchen macht auf ´ner Klippe den Ausflippi. Oh weh – was ist geschehen?

2) Luxus! Flashback: Zwei gelangweilte Burschis spielen lustlos Teetassen-Golf im Flur ihrer Schnösel-Villa. Was für Hirnis! Schnitt.

3)  Erotik! Zeitsprung. Interior: Wohnzimmer, gediegenes Ambiente. Flokati, Dämmerlicht. Bubi Eins glotzt ausdruckslos in die Gegend. Bubi Zwei knutscht wild mit drei (!) heissen Miezen rum. MAD-Magazin und Alfred E. Neumann würden sagen: Lechz!

4) Drama! Schluck! Und obacht: Hier ist Teufel Alkohol im Spiel. Und mehr. Das schlüpfrige Gefummel wird böse enden. There will be blood.

5) Splatter! Ihh! Wem gehört der süsse Lebenssaft, den sich der bleiche Bubi knackig nackt vom Leibe duscht? British Psycho?

6) Mystery! Wo sind die Mädels? Was passiert hinter der verschlossenen Tür? Und jetzt? Allesamt im Wasserbett? Wieso und überhaupt? Fragen über Fragen.

7) Überdruss! Willkommen in der charmanten Tristesse der Bourgeoisie! Da, wo betuchte Gören wie Sophia Coppola („Lost In Translation“, „Bling Ring„) fröhlich herumstreunern. Hier zimmern feinste Elfenhände aus Langeweile und Erste-Welt-Problemen heiter nachdenkliche Knochenhäuser.

8) Bild/Ton-Schere! Der Schmuse-Song als Soundtrack zum Untergang. Bryan Ferry und Regisseurin Aoife McArdle sind clever genug, das düstere Potential ihrer Lacoste-Atmosphäre zu nutzen. Siehe auch Roy Orbison. Dessen rühriger Schmacht-Oldie „In Dreams“ gewann durch die fies-verstörende Karaoke-Bebilderung von David Lynchs „Blue Velvet“ eine neue Dimension. Roy war zuerst entsetzt. Dann sah er die Platten-Verkäufe.

9) Schock! Immer gut. Siehe auch Bryan Ferrys „unbedachte“ Zitate über schicke Nazi-Uniformen und fesche Nazi-Architektur, die der older Statesman nach dem Aufheulen britischer Revolverblätter blitzkriegschnell zurückzog: „I apologise unreservedly for any offence caused by my comments on Nazi iconography, which were solely made from an art history perspective.“ Jawoll, Herr KaLeu!

10) Understatement. Brilliant: Bryan Ferrys feine Dandy-Visage kommt in seinem eigenen Clip gar nicht mehr vor. Hätte den Clip wahrscheinlich auch auf ´ne andere Art unheimlich gemacht. Das nenne ich wahre Größe!

Hier geht´s in die Vollen:

 

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