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Team Me – Blind As Night – aufgedrehte Norweger

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Das norwegische Sextett Team Me ist nach deren Debütalbum „To The Treetops!“ im Jahr 2012 nun mit der lang ersehnten zweiten Platte „Blind As Night“ zurück und zeigt uns wieder einmal, wie eigenwillig und besonders Pop aus Skandinavien klingen kann.

Mit ihrem Senkrechtstart in das Musik-Business im Jahr 2012 begonnen, ging es Ende 2013 sofort wieder an die Produktion des nächsten Albums. Mit Hilfe von Produzent Hasse Rosbach und ein paar lokalen Kinderchören als Backgroundsänger entstand dann letztlich in einem Analog-Studio kurz vor Oslo das schillernde „Blind As Night“.

Mit ihrem zweiten Langspieler klingen Team Me groß, turbulent, prächtig und vielleicht sogar ein wenig over-the-top. Zumindest zeigen sie uns, wonach der Pop in Skandinavien klingt – und zwar nach Liebe, Freiheit und jugendlichem Getrotze.

Vier Singles der neuen Platte veröffentlichte das Sextett bereits im Jahr 2014 und gab uns schon damit Anzeichen auf einen euphorischen und kraftvollen Indie-Pop. Wie schon erwartet ist „Blind As Night“ nichts anderes als das. Euphorisch, kraftvoll, voller jugendlicher Power und zugleich doch so verwirrend.

Schon mit Track Nummer eins „Riding my Bicycle“ entstehen die meisten Fragen. Warum ein über 8 Minuten langer Song vollgestopft mit Kinderchören, die düster und aufbrausend zugleich klingen? Warum dieser dramatische Elektro-Pop-Beat, gepaart mit Indie Anleihen? Eins wird sofort klar: Diese Platte wird schwer.

Weiter geht es mit dem Titel „Kick & Curse“ – ein Track, der wahrscheinlich mit seinen, mal wieder, lauten Chören und der nach lustigen Sommernächten klingenden Melodien zur Auflockerung dienen sollte, jedoch viel zu schwer und übertrieben klingt. Auch das bunte „Are You Still In Love“ klingt mit den sehr wuchtigen Gitarren und den piepsigen Stimmen eher nach Musical als nach gutem norwegischen Indie-Pop. Etwas ruhiger wird es dann mit dem letzten Song „Blind As Night“. Die Chöre spielen zwar immer noch eine große Rolle, jedoch scheint es entspannter zuzugehen. Ein schöner Auslauf einer aufregenden Platte.

Die meiste Zeit des Albums hält die Band ihr Endorphin-Level ziemlich hoch und erfindet neue Indie-Pop Hymnen, die zum Beispiel Anhänger der Band Arcade Fire äußerst ansprechen werden. Wer auf große Töne, mit Synthie-Pop unterlegte Beats und sehr prominente Kinderchöre und Gitarrenriffs steht, wird sich schnell in Team Me verlieben.

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