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Wir sind eine Trotzreaktion auf deutsche Musik – Bilderbuch im Interview

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Trommelwirbel, Vorhang auf: „Willkommen im Dschungel!“ Mit diesen Worten begrüßt uns Sänger Maurice Ernst in der Manege zur „Schick Schock“-Show. Denn das dritte Werk von Bilderbuch ähnelt eher einer spektakulären und wahnwitzigen Zirkusveranstaltung als einem simplen Album. Dazu trägt vor allem der charismatische Frontmann der österreichischen Band bei, der während „Schick Schock“ im Sekundentakt die Rollen und Kostüme wechselt: Mal gibt er den verkopften Philosophen, mal den triebgesteuerten Macho und mal die österreichische Antwort auf Prince. Wir sprachen mit Maurice über Bilderbuch als musikalische Allesfresser, Humor und die fehlende Sexyness in der deutschsprachigen Musik.

MusikBlog: In eurer Musik kombiniert ihr ja Versatzstücke aus unterschiedlichsten Stilen wie z. B. Pop, Hip-Hop, Funk etc. in einer ziemlich wilden Collage, was man sonst eher von sample-basierter Musik und nicht von Bands kennt. Funktionieren Bilderbuch also sozusagen wie ein band-gewordener Sampler?

Maurice Ernst: Das trifft unsere Arbeitsweise ganz gut. Wir haben uns sozusagen immer lieber selbst gesampelt. Das verbindet die Idee des Samplings mit der Bandtradition, dass man seine Signale eigentlich selbst generiert und nicht von alten Platten nimmt. Man verwendet Material aus verschiedensten Sessions, von verschiedensten Geräten und Ansätzen, ob das nun Computer, Studio oder Proberaum ist oder zu Hause ein Mikro oder ein Interface. Man verwendet, was einem gefällt, und sampelt das wieder rein und das alleine erzeugt schon einen gewissen Sample-Charakter, weil man das Gefühl hat, das ist nicht nur ein Raum, sondern das sind verschiedenste Momente, die zu einem Ganzen zusammenfließen. Da wird ein bisschen auf Charme und Momente gesetzt. Das ist das collagierte Arbeiten, was wir da machen, dieses Selektieren, wie es auch im Hip-Hop passiert. Wie du richtig gesagt hast, pickt man sich beim Sampeln das heraus, was man will, und legt sich nicht auf einen Moment fest.

MusikBlog: Seid ihr auch privat musikalische Allesfresser, die sich mit verschiedensten Genres befassen und daraus ihre Inspiration ziehen?

Maurice Ernst: Ja, so würde ich uns wirklich bezeichnen. Ich weiß nicht, ob wir die einzigen sind, ich glaube, das macht mittlerweile fast jeder, denn durch die Verfügbarkeit von allem zu jeder Zeit lässt sich extrem leicht von einem Genre zum nächsten oder von einem Jahrzehnt zum nächsten springen. Das macht den modernen Musikkonsumenten aus, dass er das herauspicken kann, was er will. Er muss seine Muddy Waters-Platte nicht erst auf dem Dachboden seiner Großmutter finden, sondern kann innerhalb von Sekunden darauf zurückgreifen, kann das mit seinen Traditionen vergleichen und verbinden, kann reflektieren und das fließt dann in ein gesamtes Ding ein. Deshalb würde ich auch sagen: Ich höre alles, solange es irgendwo eine Qualität hat oder etwas in mir auslöst.

MusikBlog: Diese Herangehensweise, die du da beschrieben hast, erinnert in gewisser Weise an den Crossover-Gedanken. Seht ihr euch so ein bisschen in dieser Tradition?

Maurice Ernst: Irgendwie schon, wobei Hip-Hop an sich dann eigentlich Crossover wäre. Unsere Musik ist relativ beatlastig, hat dann aber wieder diese Rock-Momente und lehnt sich außerdem an 80er-Jahre-Gitarrenmusik an. Irgendwie habe ich mir auch schon gedacht, dass unsere Musik eine neue Art des Crossover ist. Ob das jetzt etwas mit dem Genre Crossover zu tun hat? Da könnte man genauso fragen: Machen wir Austro-Pop oder heißt das nur, dass wir aus Österreich sind und Musik machen. Man muss sich da gar nicht zu sehr von irgendwelchen Worten verängstigen lassen. Aber es ist vom Zugang her vielleicht schon eine neue Art von Crossover, die sich nicht nur auf zwei, drei Musikrichtungen beschränkt, sondern in Wahrheit aus allem schöpft. Ich sehe das als wirkliche Collage, die noch bunter ist als Crossover.

MusikBlog: Mir ist außerdem aufgefallen, dass ihr auf eurem neuen Album auffällig viel mit Sounds experimentiert habt. Gerade der Gesang klingt oft verfremdet und verzerrt. Kannst du erzählen, wie es zu diesem Klangbild kam?

Maurice Ernst: Wir wollten grundsätzlich nicht im Proberaum etwas singen und das als gut anerkennen. Wenn ein Song funktioniert, geht man sonst  ins Studio, spielt den Song nochmal ein und macht vielleicht Overdubs – das war’s. Hier sind wir so vorgegangen, dass wir zunächst den Beat eingespielt haben und ich habe dann zu Hause angefangen, mit der Stimme zu spielen. Ich habe verschiedenste Sachen ausprobiert, verschiedene Effekte. Es gibt noch so viele verschiedene Arten und Weisen, eine Stimme zu entfremden oder im richtigen Moment zu betonen, dass es einfach Spaß gemacht hat, das einfließen zu lassen. Es liegt also am Prozess: Genau, wie wir zu Hause an dem Beat gearbeitet haben und dann ins Studio gegangen sind, haben wir es auch mit der Stimme gemacht. Wir haben sehr viele Signale von früheren Sessions verwendet. Es ist nicht nur im Studio entstanden, weil man sich gedacht hat: Okay, jetzt braucht der Song noch einen spezielleren Gesangssound, sondern meist war der Gesangssound schon der Grund, warum man einen Song eigentlich fertig gemacht hat.

MusikBlog: Nicht nur eure Musik verbindet verschiedene Versatzstücke, sondern auch eure Texte erinnern ein wenig an Collagen. Entstehen die auf ähnliche Art und Weise wie die Musik?

Maurice Ernst: Wir sind einfach eine Bastelband, daher entstehen auch die Texte so. Wir versuchen aber immer mehr, die Emotionen vorzuschieben. Es gibt Strophen, wie bei „Rosen zum Plafond“, die habe ich einfach nur gesungen. Da habe ich nicht nachgedacht, höchstens noch eine Lücke gehabt, die ich dann füllen musste, sonst habe ich das alles aus dem Effeff heraus gesungen, ohne etwas aufzuschreiben. Bei „Spliff“ war es ein durchgeschriebener Text und bei „OM“ war es eine Bastelarbeit. Da war klar, dass man Zitate entfremdend zueinander setzt, genau wie man es bei Collagen in der bildenden Kunst macht. Genau so war „OM“ ein Versuch, die Strophen so anzugehen, auch wieder ein bisschen in  Erinnerung an den amerikanischen Hip-Hop, der sich seiner eigenen Popkultur und seiner eigenen Tradition bewusst ist, die sich ständig zitiert und mit der eigenen Interpretation auf eine neue Ebene bringt.

MusikBlog: Du lässt in deinen Texten auch gerne mal Gegensätze aufeinander prallen, das deutlichste Beispiel ist wohl „Feinste Seide“, wenn du zunächst Proust, Camus und Derrida erwähnst und gleich darauf mit deiner Penislänge angibst und dann auch noch einen Mutterwitz bringst. Reizen dich diese Brüche und Widersprüche?

Maurice Ernst: Das war immer schon ein Stilmittel von uns, schon seit dem ersten Album. Ein Satz bedingt den anderen. Es ist nicht nur ein Fluss, der einfach fließt, sondern es gibt logischerweise immer wieder Brüche. Die machen mir extrem Spaß, weil ich glaube, dass es dann mehr Inhalt zwischen den Zeilen gibt. Das finde ich sehr interessant. Der von dir angesprochene Satz ist natürlich sehr plakativ gesetzt.

MusikBlog: Richten sich solche Zeilen auch ein wenig gegen das allzu Verkopfte des deutschsprachigen Diskurspops, wie ihn zum Beispiel die Hamburger Schule geprägt hat?

Maurice Ernst: In erster Linie ist es schon Kritik an sich selbst. Man hat ja auch selbst mal eine Zeit lang so gedacht. In zweiter Linie ist es auch eine Parole für „So nicht mehr!“ oder sich lustig machen über gegebene Sachen. Natürlich ist es ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Hamburger Schule, im nächsten Moment aber ebenso eine überspitzte Aussage über Hip-Hop. Diese Mitte macht es aus. Was zwischen zwei Sätzen steckt, das sollte am ehesten Bilderbuch sein.

MusikBlog: Gibt es deutschsprachige Musiker, die für dich eine große Inspiration waren oder deren Texte für dich Vorbildfunktion hatten?

Maurice Ernst: Eigentlich habe ich in den letzten Jahren deutschsprachige Texte immer extrem gemieden. Ich habe Respekt für einige Künstler und finde auch einige Sachen cool. Ich habe mich aber eigentlich nie an etwas orientiert, sondern bewusst versucht, das zu vermeiden. Möglicherweise habe ich jedoch bei dem Album – bei der EP noch nicht – mit österreichischer Popkultur geliebäugelt, zum Beispiel indem ich Peter Cornelius oder Falco in einem Satz zitiert habe. Das hat Spaß gemacht. Da habe ich mich inspirieren lassen, um aber im nächsten Moment eine eigene Interpretation daraus zu machen. Ich versuche mich jedoch eher von amerikanischen Sachen beeinflussen zu lassen, weil ich das für mich spannender und herausfordernder finde.

MusikBlog: Passend zu den amerikanischen Vorbildern: Ich finde deine Art zu singen recht untypisch für deutschsprachige Popmusik. Vor allem auf der neuen Platte erinnert sie mich zum Beispiel bei „Softdrink“ an Prince und D’Angelo. Würdest du sagen, dass solche Musiker deinen Gesangsstil beeinflusst haben?

Maurice Ernst: Unbedingt. Es ist ja auch lustig, dass D’Angelo heuer nochmal ein Album rausbringt. Seine Musik haben wir immer wieder gehört, genau wie die von Prince. Diese Künstler haben uns in den letzten zwei Jahren immer wieder beeinflusst. Wir sind der Meinung, dass es das auf Deutsch nicht gibt, deshalb wollten wir uns auf dünnes Eis wagen und die Prince-Attitüde wieder mehr einbringen.

MusikBlog: Du hast dich ja einmal geäußert, dass es in der aktuellen deutschsprachigen Popmusik zu wenig Sex gibt. Geht das in diese Richtung?

Maurice Ernst: Genau das habe ich damit gemeint. Mit Sex meine ich nicht diesen Hip-Hop-Sex, also diesen machoesken Ansatz, sondern diesen spielerischen Ansatz, diese Lockerheit. Nicht dieses ständig Überkorrekte oder das andere Extrem, Bands aus Deutschland, die plakativ lustig sein wollen. Es geht uns auch um eine subversive Art von Sexyness, die dich überrumpelt. Irgendjemand hat mal gesagt, dass das Album ein großer Flirt ist. Damit kann ich auch gut leben. Das ist genau wie beim Soul, da kann man nicht jedes Wort verstehen, aber man versteht die Emotion.

MusikBlog: Trotz der vielen und teilweise auch wilden Einflüsse haben eure Songs ja auch stets einen großen Popappeal. Bemüht ihr euch bewusst um diesen Spagat zwischen Eingängigkeit und dennoch Abwechslungsreichtum?

Maurice Ernst: Das mit dem Abwechslungsreichtum ist eine Grundnatur von Bilderbuch. Wir waren schon immer eine relativ suchende Band. Bei uns war es nie so, dass wir sagten: Das ist unser Ding, das wir jetzt verfolgen. Wir sind immer getrieben. Wir wollen immer das machen, was uns gefällt. Ich habe keine Scheu vor eingängiger Musik, solange sie gut ist. Wir wollen gute Songs machen mit Melodien, die im Ohr bleiben.

MusikBlog: Ihr gehört also nicht zu den Bands, die es als Beleidigung auffassen, wenn man sie als Popband bezeichnet?

Maurice Ernst: Ich glaube, wir sind da in einer neuen Zeit angekommen. Seit einigen Jahren muss man sich nicht mehr verstecken, wenn man Beyoncé-Fan ist. Auf jeder Party läuft eigentlich Beyoncé und aus „bad taste“ wurde „en vogue“. Seit vier Jahren sind wir soweit, zu sagen, was uns gefällt, ist auch gut. Ich habe kein Problem, mich mit Sachen zu identifizieren, mit denen ich in meiner Kindheit konfrontiert war. Ich habe mich emanzipiert aus dieser Indie-Bewegung, habe die Kraft gefunden, für eine neue Idee und eine neue Sprache und einen neuen Sound.

MusikBlog: Hat es auch etwas mit dieser Offenheit zu tun, dass ihr Barry Manilow und seinem Hit „Copacabana“ einen Song gewidmet habt?

Maurice Ernst: Ja, das war so ein Spiel. Wenn man viele Lieder probiert, hat man irgendwann mal die Idee, ganz anders an einen Text oder Sound heranzugehen. Man versucht die Neuinterpretation eines Pop-Klischees. Ich finde, es ist einer der interessantesten Songs, auch wenn das für die meisten Leute nicht nachvollziehbar oder verständlich ist. Dafür stehen Bilderbuch eben auch: Nicht alles ist leicht verdaulich, aber es macht Spaß. Es war einfach einmal der Versuch, einen Song aus etwas zu machen, was gut klingt.

MusikBlog: In Deutschland neigt man ja dazu, Musiker aus Österreich grundsätzlich mit dem Etikett „Austro-Pop“ zu versehen und so in eine Schublade zu stecken. Wie groß ist deiner Meinung nach der österreichische Einfluss auf eure Musik?

Maurice Ernst: Je mehr Interviews ich gebe, desto mehr komme ich zu der Überzeugung, dass der Einfluss riesengroß ist. Wie wir uns selbst sehen und verhalten ist wohl eine Art Trotzreaktion auf die deutsche Musik allgemein, aber auch auf Österreich. Wir sehen uns als Gegenreaktion auf die Musikszene der letzten zehn Jahre. Wir sind wieder offener für die eigene Popkultur, für die eigene Popgeschichte und können wieder freier umgehen mit den großen Namen der österreichischen Musik, weil man weiß, man kann mit ihnen mithalten, ihnen den Schneid abkaufen.  Mit uns und Wanda hat man in Österreich gerade das Gefühl, dass sich etwas verändert. Eine Bewegung in Wien – ähnlich wie in Hamburg – nur nicht ganz so erfolgreich.

MusikBlog: Und das schwappt ja aktuell auch nach Deutschland über. Du hast schon Wanda erwähnt, Kreisky, Ja, Panik. Hast du eine Erklärung dafür, dass das jetzt so massiv auftritt?

Maurice Ernst: Grob gesagt, hängt das auch mit unserer Radiolandschaft zusammen. Unsere Bands klingen oft eigener als deutsche Bands, weil sie sich ihre Kanten bewahren können und dadurch eine Qualität entwickeln, die sie dann auch in Deutschland populär machen. Vielleicht liegt es auch an Wien an sich: Es ist eine alte, verstaubte Stadt, von der man nicht weiß, ob man sie scheiße oder grandios finden soll.

MusikBlog: Neben eurer Musik sorgen ja auch eure oft knallbunten und eindrucksvollen Musikvideos für Gesprächsstoff. Wie wichtig ist euch diese visuelle Ebene von Bilderbuch?

Maurice Ernst: Wenn man monatelang an einem Lied arbeitet, wäre es absurd für mich, irgendeinem Regisseur die Arbeit für das Video zu überlassen. Ich finde, ich muss als Musiker auch da Verantwortung übernehmen, Attitüde durchsetzen, kämpfen für das, was ich bin. Man kann keinem vertrauen, es wird oft schlampig gearbeitet. Wenn man einen Lamborghini haben will, muss man sich auch darum kümmern. (lacht)

MusikBlog: In den Videos, aber auch euren Texten und der Musik zeigt sich ja auch immer wieder eure Vorliebe für hintersinnigen Humor, ironische Brechungen und einen gewissen Witz. Welche Rolle spielt Humor für euch als Band?

Maurice Ernst: Ich glaube, er ist extrem wichtig. Man muss über sich selbst lachen können, auch wenn man alles ernst meinen kann. Man muss versuchen, zu unterhalten, indem man lustig, aber nicht extrem lustig ist. Natürlich gibt es Momente, die eher zum Schmunzeln anregen, und es gibt Momente, die ernster sind. Dieses „Aneinanderclashen“ will Bilderbuch zum Ausdruck bringen.

MusikBlog: Hast du das Gefühl, dass Popmusiker sich und ihre Musik heutzutage zu ernst nehmen und dadurch humorlos wirken?

Maurice Ernst: Ja, ich glaube Humor ist eine Frage des Gefühls. Wenn man nicht das Gefühl für den richtigen Moment hat, wirkt das manchmal, als würde man sich zu ernst nehmen oder man wäre eh nur lustig. Vielleicht fehlt da bei einigen die gewisse Lockerheit.

MusikBlog: In Bezug auf Musikvideos hast du schon angesprochen, dass man mehr Verantwortung und Eigeninitiative zeigen muss. Ihr habt ja vor der „Feinste Seide“-EP auch euer eigenes Label gegründet. Was hat euch zu diesem Schritt bewogen?

Maurice Ernst: Wenn man zwei Alben herausgebracht hat, überlegt man sich irgendwann, warum man es nicht einfach selbst machen sollte. Gerade der Markt in Österreich ist so klein, du kennst die Leute, die deine Musik hören oder im Radio spielen. Du brauchst also eigentlich keine Promo mehr und stellst dir dann die Frage, ob du ein Label brauchst oder es ohne großen Aufwand selbst bewältigen kannst.

MusikBlog: Habt ihr vor, auch andere Bands auf eurem Label zu veröffentlichen oder ist das Label nur für eure Musik?

Maurice Ernst: Vorerst ist es nur für uns gedacht. Aber man liebäugelt natürlich, das sind aber bis jetzt nur Gedankenspiele. Vielleicht nimmt man in der Zukunft mal Freunde mit an Bord, aber dann mehr, um zu helfen, nicht um ein Geschäft daraus zu machen.

MusikBlog: Was hat man denn unter einem „Schick Schock“ zu verstehen und welche Symptome lassen einen solchen Schock erkennen?

Maurice Ernst: „Schick Schock“  ist das Gefühl, welches das ganze Album versprüht. „Schick Schock“ bedeutet, nochmal mehr zu deiner eigenen Lässigkeit zu stehen, ein musikalisches Aufrütteln zu mehr Lockerheit, zu mehr Attitüde. Steh zu deiner Sexyness!

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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