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The Staves – If I Was

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Ob The Staves auch unter ihrem eigentlichen Familiennamen berühmt geworden wären? Der komplette Nachname der britischen Schwestern Camilla, Emily und Jessica lautet in Gänze nämlich Staveley-Taylor. Bei einem ihrer ersten Konzerte in ihrer Heimatstadt Watford, Hertfordshire, UK vor gut fünf Jahren wurde das Bindestrichungetüm irrtümlicherweise zu The Staves verkürzt – und die drei beschlossen, künftig unter diesem Alias aufzutreten.

Als The Staves sangen sie schon bald auf einem Album von Tom Jones und gingen unter anderem mit Bon Iver, The Civil Wars und Angus & Julia Stone auf Tournee. Dass die Schwestern nicht wegen ihres praktischen kurzen Namens so viel Aufmerksamkeit erregen, dürfte klar sein, spätestens, wenn ihre Stimmen erklingen: Justin Vernon (Bon Iver) bezeichnete The Staves als „beste Gruppe von Live-Sängerinnen, die ich je gehört habe.“

Justin Vernon ließ es sich nach bereits erwähnter gemeinsamer Tour durch die USA nicht nehmen, das neue Album von The Staves, „If I Was“ zu produzieren. Die übrigen Mitglieder von Bon Iver griffen im Studio zu den Instrumenten, wobei Jessica und Camilla Staveley-Taylor Gitarre und Ukulele selbst spielen. Dabei hatten es The Staves gar nicht eilig, nach ihrem überaus wohlwollend aufgenommenen Debüt „Dead & Born & Grown“ von 2012, einigen EPs und der Liveplatte „Dead & Born & Grown & Live“ (2013), ein neues Album herauszubringen. Die Schwestern besuchten Justin Vernon im winterlichen Wisconsin (der Blick aufs Cover verrät, wie es dort aussah…), und dort kam eins zum anderen: Song auf Song entstand, und wie durch Zauberei war auf einmal ein komplettes Album fertig.

„If I Was“ besticht – natürlich – durch den wundervollen Gesang. Klar, harmonisch, perfekt, elegant, engelsgleich: Diese Begriffe fallen immer wieder, wenn die Stimmen der Schwestern beschrieben werden sollen und sie treffen alle zu. Ob sie zu dritt singen oder solo, stets schwankt die geneigte Hörerin zwischen Ehrfurcht und schierer Begeisterung.

In Songs wie „Steady“ und „Black & White“ schwingt eine sanft nostalgische Stimmung mit, die an den Folk der 1960er Jahre erinnert. Die erste Single „Blood I Bled“ kombiniert ambitionierte Gesangsparts mit überraschenden Bläser- und Streichersätzen und betörenden Chören – ein bisschen fühlt man sich, als wäre „the age of aquarius“ wieder da, aber The Staves sind keine Retro-Truppe, vielmehr Erneuerinnen des Genres. Sie bauen auf dem auf, was The Mamas & The Papas, The Byrds und Joan Baez begründet haben – und führen diese anrührende und authentische Musik behutsam in die Neuzeit.

Wie auch ihre Kumpels von Bon Iver, First Aid Kit oder die Geschwister Stone – eine sehr anregende Gemeinschaft wie man sieht und hört.

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