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Other Lives – Rituals – Eine Himmel und Horizonte öffnende Symphonie

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Das Bandprojekt Other Lives begann 2004 unter den Namen Kunek und hinterließ das Album „Flight Of The Flynns“. 2006 debütierten sie als Other Lives mit einer von Joey Waronker produzierten selbstbetitelten Platte, der 2011 „Tamer Animals“ folgte. Die Bühnen dieser Welt teilten sie mit S. Carey, The Rosebuds, Bon Iver und Radiohead. Die Gruppe aus Stillwater, Oklahoma setzt sich aus drei Mitgliedern zusammen. Neben Jesse Tabish (Piano, Gitarre, Lead Gesang) sind Jonathan Mooney (Piano, Violine, Gitarre, Perkussion, Trompete) und Josh Onstott (Bass, Tasten, Perkussion, Gitarre, Background Gesang) mit von der Partie.

Ihre bisherigen Veröffentlichungen wurden von Kritikern begeistert aufgenommen. Ihre spezielle Mixtur aus Desert Americana, luftiger Psychedelia, Orchester Arrangements sowie Art- und Chamber-Pop wurde ebenso vom entsprechenden Publikum abgefeiert. Eine stille, halluzinogene und hypnotische Feier wurde dem hingebungsvollen Zuhörer geboten. Die Fortsetzung des Other Lives Kosmos firmiert nun unter dem Titel „Rituals“, das wieder alle Zutaten bereithält.

Dabei greifen Other Lives auch auf Minimal Music- und Ambient-Elemente zurück. In diversen Sequenzen lassen sie an Calexico, Ennio Morricone, Fleet Foxes, Grizzly Bear, Bon Iver, Musee Mecanique und einige andere denken, wobei sie immer ganz nach sich selbst klingen. Das Trio hat sich seinen eigenen Kosmos erschaffen, der den Zuhörer in einen schwelgerischen Schwebezustand versetzt. Im Kopfkino werden surreale Bilder erzeugt, wie z.B. blühende Wüstenlandschaften oder es werden einem „2 Pyramids“ vor Augen und in die Ohren geführt.

Die Arrangements sind luftiger Natur, werden in „New Fog“ oder in sanfte Psychedelia gehüllt. Die einzelnen Instrumente perlen, sprudeln und die Streicher- und Bläsersätze strahlen nur so mit einer zart erzeugten Erhabenheit. Jesse Tabish singt in hohen Tonlagen, generiert ein fragiles Lyrics-Geflecht, das von Josh Onstotts Stimme milde gedoppelt wird. Dabei werden die Stimmen von den einzelnen Instrumenten umgarnt oder sie bereiten ihnen ein wolkig-weiches Wattebett.

„Rituals“ setzt das Konzept von Other Lives auf beeindruckende Weise fort und versetzt einen in andere Welten und Leben, ganz ihrem Namen gerecht werdend. Es ist ein sanfter Trip zum Tagträumen, Transzendieren und Wegdriften in eine bessere, poetischere Welt. Eine Himmel und Horizonte öffnende Symphonie durch Natur- und Seelenlandschaften. Auf eine stille, aber bewegende Art schön.

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