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Tora – High Enough – Down Under Chillout Area

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Wer hierzulande gerne surft, der träumt davon, irgendwann einmal mit seinem Brett im fernen Australien zu landen. Dort gibt es schließlich unzählige Strände mit Wellengängen, die man in Deutschland nur aus dem Fernsehen kennt. Einer der beliebtesten Strände Australiens befindet sich am Ostrand des Kontinents; der sogenannte Byron Beach, auch bekannt als „Sexiest Beach on Earth“. Die fünf Jungs von Tora kennen diesen Strand wie ihre Westentaschen. Allesamt stammen sie aus Byron Bay; dem Ort, der besagtem Strand einst seinen Namen gab.

Die spannende Frage, inwieweit die Herkunft der Musiker letztlich die Musik der Band inspiriert, beantworten Tobias Tsounis, Jo Loewenthal, Jay Piccone, Thorne Davis und Shaun Johnston gleich zu Beginn ihres Debütalbums „High Enough“. Sphärisch angehauchte Synthie-Tupfer, druckbefreite Beats und sonnengereifte Chillout-Rhythmen treffen auf ein Organ, das sich mitunter fast schon narkotisierend durch die Boxen schält („Sugar Snap“).

Auch im weiteren Verlauf des Albums kredenzen die fünf Australier ihrem Heimatort einen Soundtrack, der zum Entspannen und Wegschweben einlädt. Dabei sticht vor allem die Stimme von Frontmann Jo Loewenthal immer wieder heraus. Zwischen angedeutetem Falsett und einem gläsernem Singer/Songwriter-Timbre hin und her pendelnd, umgarnt der Mann am Mikrofon Song-Fundamente der Marke „Jaigantic“, „These Eyes“ und „My Place“ mit einer melancholisch mystischen Aura.

Aber auch der Rest der Band trumpft auf „High Enough“ groß auf. Trotz einer durchgehend elektronischen Grundstruktur, vermag es das Kollektiv, dem tiefenentspannten Cool-Down-Sound des Albums einen durchweg organischen Vibe einzuverleiben.

So ist es auch kein Wunder, dass Tora derzeit in ihrer Heimat vor allem in punkto Live-Shows zu den angesagtesten Acts der Gegenwart zählen. Auch in Deutschland darf man sich demnächst auf ein Stelldichein der Chillout-Waver aus Down Under freuen. Freunde von wahlweise trippelnden oder hypnotisierenden Elektro-Klängen fernab von Massentauglichem sollten sich die im Mai anstehenden Dates schon mal dick im Kalender anstreichen. Passionierte Surfer natürlich auch. Wer weiß schließlich, wann der ultimative Bayron-Beach-Sound das nächste Mal in unseren Breitengraden Halt macht?

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