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Da herrschte ein ganz anderer Vibe – Gengahr im Interview

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Während andere Bands Jahre brauchen, um sich auch außerhalb des Proberaums Gehör zu verschaffen, nehmen die harmoniebedürftigen Psychrocker von Gengahr die Stufen in den Rock-Olymp im Sauseschritt. Vor gerade mal einem Jahr tastete sich das britische Quartett an die ersten Demos ran. Zwölf Monate später steht die halbe Insel Kopf. Geht es um Vergleiche, fallen bereits große Namen wie Vampire Weekend, MGMT, The Cure und Unknown Mortal Orchestra. Doch wie gehen die vier Jungs mit dem plötzlichen Rummel um? Was erwartet die Fans auf dem Debütalbum „A Dream Outside„? Und warum haben sich die Londoner eigentlich nach einer Pokemon-Figur benannt? Wir wollten Antworten, und holten uns Frontmann Felix Bushe zum Gespräch.

MusikBlog: Hi Felix. Ihr habt bereits in eurem Gründungsjahr jede Menge Highlights erlebt. Jetzt steht auch noch euer Debütalbum in den Startlöchern. Von einer behutsamen Bandentwicklung haltet ihr scheinbar nicht sonderlich viel, oder?

Felix Bushe: (lacht) Um ehrlich zu sein, wird es uns manchmal schon ein bisschen viel. Andererseits sind wir natürlich auch total happy. Wer mir vor einem Jahr erzählt hätte, dass ich nach zwölf Monaten bereits Interviews mit deutschen Journalisten führen werde, den hätte ich wohl für verrückt erklärt.

MusikBlog: Manchmal kann’s halt ganz schnell gehen.

Felix Bushe: Ja, das stimmt. Unser Plan war das sicherlich nicht. (lacht) Ich meine, wir haben auch nicht mehr an den Start gebracht als andere Bands. Ich denke, dass wir einfach großes Glück hatten.

MusikBlog: Nun mal nicht so bescheiden. Letztlich ist es ja die Musik, die am Ende den Ausschlag gibt. Und die scheint vielen Menschen da draußen zu gefallen. Woran liegt das?

Felix Bushe: Das ist schwer zu sagen. Wir stehen ja erst am Anfang. Ich glaube einfach, dass unsere Musik einen ausgewogenen Mix präsentiert, der die Leute neugierig macht. Wir sind noch nicht festgefahren. Das hört man auch auf unserem Album.

Felix Bushe: Dieser besagte Mix brachte euch bereits Vergleiche mit Bands wie Vampire Weekend, MGMT, The Cure und Unknown Mortal Orchestra ein. Ehrt euch das?

Felix Bushe: Natürlich freut uns das. Aber wir heben deswegen nicht ab. Der Mensch neigt nun mal dazu, Dinge zu vergleichen. Da macht das Musik-Business keine Ausnahme. Das ist auch völlig in Ordnung, solange die richtigen Bandnamen fallen.

MusikBlog: Mein Sohn ist übrigens auch schon ein Fan von euch.

Felix Bushe: Ach, echt? Cool. Wie alt ist er denn?

MusikBlog: Sieben.

Felix Bushe: Wow!

MusikBlog: Und das, obwohl er eure Musik gar nicht kennt.

Felix Bushe: Jetzt bin ich aber neugierig.

MusikBlog: Er kennt sich ganz gut im Pokemon-Universum aus.

Felix Bushe: Ah, verstehe. (lacht) Das Thema wird uns wohl noch lange begleiten.

MusikBlog: Bereut ihr es schon, euch nach einer Pokemon-Figur benannt zu haben?

Felix Bushe: Nein. Innerhalb der Band ist das eigentlich auch kein Thema. Es wird nur immer wieder von außen an uns heran getragen.

MusikBlog: Aber doch auch verständlich, oder?

Felix Bushe: Ja, natürlich. Der Name ist schon außergewöhnlich. Ich denke aber, dass das Thema irgendwann durch ist.

MusikBlog: Eigentlich sollte ja der Bandname RES auf eurem Albumcover prangen. Doch daraus wurde nichts. Erzähl doch mal.

Felix Bushe: Den Namen RES gab es leider schon. Ein New Yorker Rapper machte uns ganz schön die Hölle heiß, als er über Umwege von unserem Bandnamen erfuhr. Wir wollten aber keinen Stress. Also haben wir RES zu den Akten gelegt. Naja, zu der Zeit lief es aber schon ziemlich gut mit uns. Also mussten wir uns schnell einen neuen Namen einfallen lassen. Und da wir alle einen leichten Pokemon-Faible haben, haben wir uns schließlich für Gengahr entschieden. Eigentlich keine große Sache.

MusikBlog: Bei uns hier in Deutschland gibt es sogar eine Band, die unter dem Namen „The Dead Pants“ Millionen Platten verkauft. Insofern…. Alles halb so wild.

Felix Bushe: Dann bin ich ja beruhigt.

MusikBlog: Wie sieht’s denn live bei euch aus? Ihr startet ja gerade eure ersten Headliner-Shows. Ist das herausfordernder als vor einem fremden Publikum zu spielen?

Felix Bushe: Definitiv. Bei einer Support-Show ist man irgendwie relaxter. Man hat ja nichts zu verlieren. Wenn man allerdings vor den eigenen Fans steht, spürt man schon eine gewisse Erwartungshaltung bei den Leuten. Das erzeugt natürlich Druck. Aber das passt schon. Wir stehen auf Herausforderungen.

MusikBlog: Aber ist nicht auch ein schönes Gefühl, in einer großen Halle, auf einer großen Bühne vor ausverkauftem Haus anzuheizen?

Felix Bushe: Ja, natürlich. Das hat schon was. Die Show, die wir vor unserer ersten Headliner-Show in London spielten, war in Zürich vor knapp 10.000 Leuten. Da waren wir mit alt-J unterwegs. Das war schon heftig. Aber der London-Gig war trotzdem geiler, auch wenn wir dort nur vor 120 Leuten spielten. Die wollten aber alle nur uns sehen. Da herrschte ein ganz anderer Vibe.

MusikBlog: Du sprachst gerade von der Schweiz. Ihr wart auch schon in den Staaten unterwegs. Demnächst geht es sogar nach Australien. Wo würdet ihr noch gerne eure Spuren hinterlassen?

Felix Bushe: Am liebsten natürlich überall. Aber wir nehmen natürlich, was kommt. Australien wird schon ziemlich fett, denke ich. Wir würden aber auch unheimlich gerne mal in Südamerika oder Japan Halt machen.

MusikBlog: In Japan würdet ihr bestimmt offene Türen einrennen. Stichwort: Bandname.

Felix Bushe: Ja, da ist vielleicht was dran. (lacht)

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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