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Hippo Campus – Bashful Creatures – Ein Highlight

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Hippo Campus sind blutjunge Musiker und kommen aus Woodbury, Minnesota. Mit ihrer Debüt-EP „Bashful Creatures“ stopfen sie uns sechs Pop-Liedchen in die Gehörgänge, von denen keines die vier Minuten Grenze überschreitet. Viel Musik ist das ja nicht gerade, aber weniger ist oft mehr.

Mit dem Opener „Sophie So“ wissen sie genau, wie man den Hörer einlullen kann. Nämlich mit großen Gesten, ansteckenden Melodien und vor allem mit einer fabelhaften Stimme, über die sie mit Jake Luppen verfügen. Bei „Little Grace“ ziehen sich Hippo Campus die Jamaika-Mütze an, bei „Souls“ wird man mit kleinen, aber feinen asiatischen Momenten berieselt. An Abwechslung wird nicht gespart, „Bashful Creatures“ kommt einem vor wie eine kleine Weltreise. Den absoluten Höhepunkt dieser EP bildet aber „Suicide Saturday“, dieses Stück klingt, als hätten The Cure einen Song mit den Strokes aufgenommen. In „Go Quietly“ sowie im abschließenden „Opportunistic“ malträtiert  Sänger Jake Luppen einmal mehr so wunderbar die eigenen Stimmbänder , dass es eine Freude ist, ihm beim Leiden und Greinen zuzuhören.

Die Musik erinnert eher an eine englische als an eine amerikanische Band, denn eine so hohe Dosis Indie-Pop, gemischt mit diversen exotischen Klängen kommt normalerweise aus Großbritannien. Es ist eine ständige Unruhe auf dieser Platte. Der Umstand, dass sich immer irgendwas bewegt und um sich selbst drehen muss, ist ein Aspekt, der einen ganz wahnsinnig macht, im positiven Sinn. Dies ist aber auch die große Stärke dieser Band, niemals ins Extreme auszufallen und trotz aller emotionalen Hoch- und Tiefflüge die musikalische Eingängigkeit nie aus dem Auge zu verlieren. Nur der Song zählt, und der darf bei Hippo Campus die vier Minuten-Marke nicht überschreiten und muss sofort ins Ohr gehen.

Die Bekanntschaft mit „Bashful Creatures“ zu machen, ist wohl einer der schönsten Erfahrungen im Musikjahr 2015. Hier ist viel Talent und Potential vorhanden. Bleibt nur noch abzuwarten, ob Hippo Campus es auch über ein ganzes Album fertig bringen, an die Qualität dieser EP anzuknüpfen oder diese sogar vielleicht noch übertreffen.

Tatsache ist, dass die Band ein mehr als respektables Debüt aufgenommen hat. Denn anstatt ihre Vorbilder zu kopieren, haben es die Amerikaner geschafft, eine eigene Nische für sich zu kreieren. Zwar wird die Platte sicherlich nicht als beste Debüt-EP in die Geschichte eingehen, aber eines ist sicher: Von dieser Band wird man noch viel mehr hören.

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