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Foals – What Went Down

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Was als heißer Geheimtipp in der lokalen Musikszene Oxfords begann, hat sich längst auch bei uns herumgesprochen und einen Namen gemacht. Um so gespannter darf das neue und vierte Album „What Whent Down“ der Foals auch derzeit erwartet werden.

2008 gelang der fünfköpfigen Truppe um Frontman Yannis Philippakis mit ihrem Debütalbum „Antidotes“ der Durchbruch und selten waren sich Fans und Kritiker so einig: Die Jungs haben was drauf und man wollte mehr! Der entstandene Hype hatte durchaus seine Berechtigung, denn auch die folgenden Alben „Total Life Forever“ (2010) und „Holy Fire“ (2013) beehrten die Albumcharts und füllten diverse Konzerthallen. Vor allem für die starken Live-Auftritte bekannt, bespielen die Foals mittlerweile als Headliner die ganz großen Festivalbühnen und begeistern weltweit das Publikum.

Während die letzten Alben durch vielschichtige Einflüsse aus Indie-, Elektro-Pop, Rock, Punk und Funk als eingängig und tanzbar in Erinnerung blieben und weitestgehend erfrischend leicht daherkamen, haben sich Foals spätestens mit „What-went-down“ von jungen Fohlen zu kräftigen Vollblütern entwickelt. Gemeinsam mit Produzent James Ford von Simian Mobile Disco, der unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit den Arctic Monkeys bekannt ist, wurde der jüngste Geniestreich bei Warner produziert und vereint in knapp 49 Minuten von leichtfüßigen Melodien zum Dahinträumen, über schwermütige Balladen und kraftvollen Gitarrenriffs definitiv alles, was ein erfolgreiches Album braucht.

Bereits der Titeltrack: „What Went Down“ bietet einen Einstieg, der es in sich hat. Mit Vollgas nach vorne, kraftvoll und energisch, schreit Philippakis heraus, was ihm auf der Seele liegt. Mit „Mountain At My Gates“ folgt etwas gezügelter eine heitere Mischung aus eingängigem Indie-Rock und -Pop mit Ohrwurmpotential. Ähnlich heiter und tanzbar lässt sich auch „Birch Tree“ beschreiben.

Darauf folgt mit „Give It All“ ein Song, den man nicht mehr vergisst. Anfang des Jahres beschrieb ihn Yannis als eines der schönsten Dinge, die sie je geschrieben haben und damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Begleitet von melancholischem, fragilem Gesang ist „Give It All“ ein Song, bei dem man die Augen schließen und die Welt für einen Moment scheinbar zum Stillstand bringen kann.

Etwas düsterer und wahnsinnig melodisch folgt „Albatros“, mit Afro-Beat Einflüssen und tiefgründigen Textzeilen. Als klassischer Foals Song kommt „Nightswimmers“ daher und verspricht ganz großes Potential für unvergessliche Festivalmomente im nächsten Jahr. Das Glanzstück des Albums liefert jedoch definitiv „London Thunder“, der vor allem durch Yannis‘ unfassbar gefühlvollen, schwermütigen und intensiven Gesang besticht und trotz seiner Ruhe und Melancholie den kraftvolllen ersten Songs in absolut nichts nachsteht und den Zuhörer den Schmerz förmlich mitfühlen lässt.

Die eingängige Mischung aus Tiefgang, Flair, Gänsehautmomenten und kräftigen, rastlosen Beats liefert genug Potential, um die Musikwelt auch dieses Mal mit den insgesamt zehn neuen Songs zu begeistern.

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