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Straight Outta Compton – Bims die Polente!

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Der neue Film von F. Gary Gray („Set It Off“) erzählt die Geschichte von Aufstieg und Fall der Gangsta-Rapper N.W.A. als slickes Hochglanzepos zwischen Sozial-Drama, rasantem Action-Streifen, traditionellem Musik Bio-Pic und schnulziger Seifenoper. 7,5 auf der nach oben offenen Electric Boogaloo-Skala.

Was lernen wir von „Straight Outta Compton“?

1) Geschichte wird von den Gewinnern geschrieben. Co-Producer von „Compton“ sind die NWA-Mitglieder Dr. Dre und Ice Cube. Beide schneiden im Film überraschend gut ab. Zufall oder Fallzu? Peter Schumacher: „Etwas aus der richtigen Perspektive zu sehen ist eine Gnade, aber wenn du mittendrin steckst, nützt sie dir auch nichts mehr.“

2) Auf eine fetzige A-Seite folgt eine gemässigte B-Seite. Filmbeginn: Wütende Kids, prekäre Verhältnisse, Trubel mit Polente und Gangs = knorkes Action-Kino. Am Ende: Gesetzte Hip Hop-Millionäre in edlen Sportkarren, die sich gegenseitig wegen ollen Zaster-Kram und verkorksten Plattendeals die Hölle heiss machen. Zzz Zzz! August Bebel: „Man muß manchmal den Sack zumachen, auch wenn er noch nicht voll ist.“

3) Bei der US-Polente gibt’s einige rassistische Deppen. Das war in den 1980ern so. Das ist leider heute noch so. Immerhin: Ohne olle Schupos kein „Fuck Tha Police“. Extrabreit: „Tag und Nacht wird sie bei Dir sein – die Polizei Ei Ei Ei Ei Ei!“

4) Geld verdirbt den Charakter. Und schmierige, weiße Musikmanager ziehen gerne ihre Klienten über den Tisch. Insbesondere wenn sie von Paul Giamatti gespielt werden. Konfuzius: „Ich hasse diejenigen, die List für Weisheit, die Ungehorsam für Kühnheit und Geschwätz für Wahrheit nehmen.“

5) Wer in einem Hollywood-Streifen mehrmals hustet, beisst mit ziemlicher Sicherheit ins Gras, bevor der Film zu Ende ist. Armer Eazy-E! Goethe: „Was nützt mir der Erde Geld? Kein kranker Mensch genießt die Welt!“

6) Vintage-Plattenspieler und Studio-Equpment aus den 198oern sehen auf der Leinwand schicker aus als das neueste Smartphone. William Shakespeare: „Frauen und Suppen soll man nie warten lassen, sonst werden sie kalt.“

6,66) „Compton“ ist in. „Fantastic Four“ ist out. In den USA dominieren die Superhelden des Rap die Kinocharts. Wilhelm Busch: „Ach, reines Glück genießt doch nie, wer zahlen soll und weiß nicht wie.“

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