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Say Yes Dog – Plastic Love – Ab auf die Tanzfläche

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In Zeiten, in denen die Welt auf der Überholspur an einem vorbeibraust, braucht’s auch mal einen Moment des Abschaltens. Fünfe gerade sein lassen, die Hüften in Schwung bringen und den Denkapparat abschalten – und sei es nur für die Dauer einer Albumlänge: Lust drauf? Bereit für einen kurzweiligen Trip in sorgenfreie Welten? Die drei aus Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden stammenden Aron Ahrends, Pascal Karier und Paul Rundel alias Say Yes Dog stehen bereit und wedeln bereits vorfreudig mit den Tickets.

Mit im Gepäck haben sie ihr Debütwerk „Plastic Love“; ein Album, das nahezu durchweg tiefenentspannte Lebensfreude versprüht. Zwar wird der im Fokus stehende relaxte Elektro-Pop von einer unterschwelligen Melancholie begleitet. Aber das ändert nichts an der Grundpositivität des Gesamtpakets.

Mit starken Hooks und langlebigen Harmonien im Schlepptau präsentieren sich stoisch groovende Dancefloor-Hüpfer wie „Plastik“, „Stronger“ und das pumpend knarzende „Girlfriend“ im glitzernden Diskokugel-Licht. Angereichert mit funkigen Bassläufen, sowie wechselnden Gesangseinlagen aus der Mal-hoch-mal-tief-Abteilung macht sich der Großteil der Tracks auf „Plastic Love“ auf die Suche nach Gleichgesinnten aus den Archiven von Bands wie Metronomy und Co.

Dabei hilft ihnen ein Typ namens Ash Workman. Einen besseren Reglerdreher hätte sich das Trio nicht an Bord holen können. Der Kerl kennt sich schließlich aus. Wir erinnern uns an die Cover-Rückseite von „Love Letters“, dem letzten Metronomy-Album. Da steht in dicken Lettern geschrieben: Produced by Ash Workman. Passt also. Trittbrettfahrer-Kritiker brauchen aber gar nicht erst die Finger heben. Trotz diverser Referenzen finden Say Yes Dog ihre eigene Spur. Und die führt schnurstracks in Richtung Tanzfläche. Wanna have a good Time? Aber Hallo! Gerne doch.

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