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The Vaccines (Credit Michael Mederacke / MusikBlog)
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The Vaccines (Credit Michael Mederacke / MusikBlog)
The Vaccines (Credit Michael Mederacke / MusikBlog)
The Vaccines (Credit Michael Mederacke / MusikBlog)
The Vaccines (Credit Michael Mederacke / MusikBlog)
Kid Waves (Credit Michael Mederacke / MusikBlog)

The Vaccines – Live im Postbahnhof, Berlin

The Vaccines sind wieder da! Seit Monaten sind die vier Londoner um Frontmann Justin Young wieder auf Tour. Dass dabei nahezu alle Konzerte ausverkauft sind, lässt an die Anfangszeit von The Vaccines erinnern. Ohne Single, geschweige einem Album, tourten sie 2010 durch ganz England, füllten Clubs und gaben 2011 den maßgeblichen Sound an, der die komplette britische Insel infizieren sollte.

Doch dann wurde es schlagartig ruhiger um die vier Briten. Es schien, als seien sie vom Erdboden verschluckt gewesen. Doch nun kommen The Vaccines nach drei Jahren Abwesenheit mit dem neuen Album „English Graffiti“ zurück auf Tour. Gestern waren sie mit ihrem lauten, dreckig verzehrten Sound im Berliner Postbahnhof zu Gast.

Los ging es aber erstmal mit Kid Wave, die ebenfalls aus London kommen. Mit ihrem Debutalbum „Wonderlust“ touren sie seit September durch ganz England und machten sogar beim Reeperbahn Festival am 24.09.2015 halt. Nun begleiten sie The Vaccines auf ihrer Clubtour und machen extrem viel Dampf. Vom Publikum wurden Songs wie „All I Want“ oder „Wonderlust“ gut angenommen, aber eher verhalten gewürdigt. Erst gegen Ende des Auftrittes zeigten sich die Berliner Zuschauer energischer und ließen sich auf die Musik des Indie-Grunge-Quartetts ein. Kid Wave sind definitiv eine ernstzunehmende Live-Band. Mit Spaß und viel Energie machten sie deutlich, dass ihr Hype in der britischen Indie-Szene gerecht ist.

Mit den Reglern auf Anschlag kamen danach The Vaccines auf die Bühne. Angeführt von Justin Young holten sie mit „Handsome“ nicht nur die erste Single vom letzten Album aus dem Repertoire, sondern auch ihre Geheimwaffe, um das Publikum von Anfang a aus der Reserve zu locken. Doch so richtig sprang der Funke zunächst nicht über. „You can do better than this“, ließ Young nach einigen Liedern durchblitzen. Und tatsächlich bemühte sich das Publikum danach etwas mehr. Songs wurden mitgesungen und die einen oder anderen Hände in Richtung Bühne gestreckt.

Mit ihrer aktuellen Single-Auskopplung „Dream Lover“ löste sich dann der Knoten und die Halle war voll dabei. „Berlin – You are so unpredictable. Thank You!“ schrie Justin Young in sein Mikrophon und verabschiedete sich nach knapp eineinhalb Stunden von dem Publikum. Diese rufen noch während des Abbauens nach einer Zugabe, die The Vaccines dann nach ein paar Minuten auch gaben. Young betrat noch einmal ganz alleine die Bühne und spielte auf seiner weißen Akustikgitarre „Norgaard“.

Ein krönender emotionaler Höhepunkt und Abschluss eines Konzertes, welches dank der rotzigen Art und dem spielerischen Eifer von The Vaccines zum Erfolg wurde.

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