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Cass McCombs – A Folk Set Apart – Aus dem Dunkel ins Licht

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Spätestens seit seinem 2011er-Meisterwerk „Wit’s End“ zählt Cass McCombs zu den Speerspitzen der Neo-Singer/Songwriter-Branche. Mit zwei weiteren Longplayer-Perlen („Humor Risk“, „Big Wheel And Others„) konnte der Kalifornier seinen Staus weiter festigen. Nun schickt er mit der Rarities-Compilation „A Folk Set Apart“ ein weiteres Album ins Rennen, das mit jeder Menge Archiv-Material aus dem hauseigenen Keller aufwartet.

Wer mit dem bisherigen Schaffen des scheuen Sängers vertraut ist, der wird die meisten Songs dieser Compilation sicherlich schon in irgendeiner Form sein eigen nennen. Einige Tracks hat Cass McCombs aber bisher komplett unter Verschluss gehalten.

Letztlich spielt es aber keine Rolle, ob ein Song irgendwann einmal als Split-Single oder B-Seite erschienen ist oder bis dato nur in den eigenen vier Wänden des Verantwortlichen zu hören war. Allesamt hätten eine breitere Streuung verdient gehabt; denn für Songs wie das surfige „Evangeline“, das punkige LoFi-Spektakel „Oatmeal“ oder das hypnotische Stampferlein „Three Men Sitting On A Hollow Log“ würde so manch ähnlich gestrickter Songwriter sicherlich Haus und Hof verkaufen. Der Ami hingegen hat von derart hochprozentigen Ergüssen jede Menge zu bieten.

Sicher, hier und da verliert sich Cass McCombs auch in psychedelischen Welten, in denen selbst den eingefleischtesten Jüngern der Eintritt verwehrt wird. Aber im Großen und Ganzen präsentiert sich „A Folk Set Apart“ als ein gehaltvolles Sammelsurium jahrelang verschollener Klang-Juwelen, die in regelmäßigen Abständen neue Genre-Fährten legen.

Ein bisschen Indie-Folk, eine Prise 80s-Punk und reichlich LoFi-Zuckerguß oben drauf: Cass McCombs serviert seinen Anhängern ein musikgewordenes Keller-Menü mit Sättigungsgarantie.

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