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Maria Mena – Growing Pains – Kosmopolitin mit Stimmgewalt

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Maria Mena, norwegische Sängerin und Songwriterin, stammt gebürtig aus Oslo und wurde mitten hinein in eine Künsterfamilie geboren. Ihr in Nicaragua geborener Vater hat Mena schon in jungen Jahren an die professionelle Musikszene herangeführt. Mit 13 Jahren begann sie dann Texte zu schreiben und zu singen … und das ist auch gut so! Denn seither drückt Maria Mena all ihre Gefühle über die Musik aus – ganz schonungslos und offenherzig. Dafür benötigt sie keine Metaphern, keine Umschreibungen, schon gar keine Worthülsen, die den schönen Schein wahren wollen – im Gegenteil: Schon in ihren Songtiteln vermittelt sie ein Gefühl von kompromissloser Ehrlichkeit, etwa wenn es heißt: „Leaving You“, „I Don’t Wanna See You With Her“ oder „You Deserve Better“.

Maria Mena ist bekannt für ihre Bedingungslosigkeit, die sie Song für Song, Platte für Platte durchhalten kann. „Growing Pains“ ist der Titel ihres mittlerweile siebten Studioalbums – eine durch und durch spätherbstliche, weihnachtliche Platte, die hier und da fast schon ein wenig zu wehmütig und herzschmerzlastig daherkommt („Growing Pains“).

Schaut man jedoch in diesen Zeiten in Deutschland aus dem Fenster, dann passt es irgendwie wieder in diese Jahreszeit, in der nichts mehr so ist, wie es einmal war. Kein Grund Trübsal zu blasen, denn „Growing Pains“ ist durchaus eine farbenfrohe Angelegenheit, wenn man einmal genau hinhört. Menas großes Faible für ohrwurmverdächtige und poppige Melodien zeigt sich auch auf ihrer neuen Platte. Diese ist weniger digital ist als ihr Vorgänger „Weapon in Mind“, stellt jedoch Menas unverwechselbare Stimme und ihr Songwriting als tragende Elemente in den Fokus. Dezent elektronische Elemente können wir in „Leaving You“ und „Good And Bad“ vernehmen.

Der Titelsong „Growing Pains“, paradoxerweise der letzte Titel auf der Platte, ist das essentielle Stück des gesamten Albums, es enthält einige der wichtigen Lektionen des Lebens. An seine Träume kann man sich erinnern, sie vergessen fällt jedoch schwer.

Das Album ist ein Werk der stillen Reflektion und Selbsterkenntnis („Good And Bad“). Es erzählt die ehrliche und schöne Geschichte eines Menschen, der sich in einer Situation wiederfindet, in der das Leben komplett auf den Kopf gestellt wird („Good God / What have I done?“). Maria Mena hat das Talent, in ihren Platten ein extrem nuanciertes Spektrum an Gefühlen abzubilden.

„Growing Pains“ ist das, was es verspricht zu sein: Es thematisiert Herzschmerz, Verlassensängste, Zweifel an Glaube, Liebe und Hoffnung. Dabei strotzt die Platte nicht etwa vor impulsiven Gefühlsausbrüchen, sondern ist ein unglaublich schönes Album, das Optimismus und den Blick nach vorne propagiert.

 

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