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DOTA – Keine Gefahr – Selbst ist die Band

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Während sich die vermeintlich großen Songwriter dieses Landes, umgarnt von abertausenden Gelegenheitshörern gegenseitig auf die Schultern klopfen, klammert sich der Singer/Songwriter-Untergrund an all die Ohren, die von Musik mehr erwarten als nur pure Unterhaltung. Eine der Speerspitzen der Szene abseits des medialen Rampenlichts ist Dota. Das Berliner Kollektiv rund um Bandaushängeschild und Frontfrau Dota Kehr fungiert nun schon seit mehreren Jahren als Motor einer Community, die unter dem DIY-Banner durch die Lande ziehend immer mehr begeisterte Anhänger findet.

„Keine Gefahr“, das mittlerweile siebte Dota-Studiowerk nimmt weitere Neugierige mit auf eine musikalische Reise in detailverliebt arrangierte Klangwelten, in denen sich Handgemachtes und Unorganisches ergänzen und unterstützen anstatt sich gegenseitig auf den Füßen zu stehen.

Songs wie die beiden im Neo-Jazz badenden Pop-Kammerspiele „Grenzen“ und „Vergiftet“, der beschwingte Ukulele-Drahtesel „Rennrad“ oder das sanft gezupfte, sphärisch schwebende „Unter Einem Jahr“ beweisen, dass man für große Emotionen und tiefgründige Ansprachen nicht zwingend eine glitzernde Showbühne braucht.

Echte Gefühle lassen sich auch durch dunkle Gassen tragen. Bisweilen scheinen hier das Licht der Zuversicht und die flackernde Alarmfackel sogar wesentlich heller. Woran das liegt? Nun, in erster Linie wohl an der authentischen Umsetzung des Ganzen.

Weitestgehend befreit von überflüssigem Schnickschnack präsentiert sich hier ein lebendiges Spiegelbild der Gesellschaft. Eingebettet in Soundlandschaften aus Folk, Pop und Elektro gewähren Dota Kehrs lyrische Achterbahnfahrten viel Spielraum zum Nachdenken.

So erreichen die Berliner Herz und Kopf des Hörers. Und das in kompletter Eigenregie, ohne Hilfe eines großen Apparats im Hintergrund. Weniger ist manchmal mehr.

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