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Jamie Lawson – Jamie Lawson – Berührender Spätstarter

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Jamie Lawson veröffentlichte sein Debütalbum im Jahr 2003. Dumm nur, dass sich seinerzeit niemand so richtig dafür interessierte. Auch die anschließenden Alben hinterließen weder in England – Lawsons Heimat – noch sonst irgendwo auf der Welt große Spuren. Erst als ein gewisser Ed Sheeran auf den Plan trat und den mittlerweile 40-jährigen Singer/Songwriter mit einem Plattenvertrag ausstattete, wurde die Branche auf einmal hellhörig.

Ende 2015 ging dann plötzlich alles ganz schnell: Lawsons neue Single „Wasn’t Expecting That“ kletterte in die Top Ten der britischen Single-Charts. Kurze Zeit später grüßte sein selbstbetiteltes neues Album gar von der Pole Position der UK-Hitliste. Nun erscheint das Album auch hierzulande. Und wir halten fest: Der gute Jamie Lawson wurde völlig zurecht von seinem Dasein als umherziehender Kneipentroubadour befreit.

Mit einer zart schluchzenden Stimme im Gepäck begibt sich der Brite auf endlose Reisen in die Wohlfühlzentren all jener, die den Tag gerne mit unaufgeregtem Lagerfeuer-Pop ausklingen lassen. Es wird gezupft, gestreichelt und getätschelt. Mag sein, dass die eine oder andere Umarmung („All Is Beauty“, „In Our Own Worlds“) das Fass der Melancholie zum Überlaufen bringt. Aber im Großen und Ganzen meistert der Sänger den Spagat zwischen Kitsch und Kunst auf beeindruckende Weise.

Ob im Schunkelmodus („Someone For Everyone“), auf den „Streets Of Philadelphia“ wandelnd („The Only Conclusion“) oder umgarnt von Tracy Chapman-Erinnerungen („Don’t Let Me Let You Go“): Jamie Lawson schafft es immer wieder, seinem eigentlich begrenzten Präsentationsradius gewinnbringende Oha-Momente zur Seite zu stellen.

So bleibt weit mehr haften, als nur die melodieverliebte Selbstinszenierung eines weiteren Cowboychords-Songwriters von der Insel. Thanks, Mr. Sheeran!

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