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Telegram – Operator – Ein Proto-Punk-Ausrufezeichen

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Mit gradlinigem Proto-Punk aus der Garage pumpen Telegram aus London dieser Tage endlich mal wieder etwas Adrenalin ins schwächelnde britische Branchenherz. Das ist auch bitter nötig; denn sonderlich viel hatte das Königreich in punkto neu aufgelegter Vintage-Punk-Power in den vergangenen Jahren nicht zu bieten.

Doch jetzt haben wir ja die Jungs von Telegram auf dem Schirm. Mit schroffen Gitarren, scheppernden Drums und Melodien aus den Erinnerungsarchiven von Bands und Künstlern wie Roxy Music, Syd Barrett und The Strokes im Gepäck schrammeln sich die Insulanerin in einen psychedelisch angehauchten Indie-Punk-Rock-Rausch par excellence.

Wahlweise auf der Überholspur („Rule Number One“, „Follow“, „Godiva’s Here“), in Midtempo-Gefilden („Inside/Outside“, „Aeon“) oder auf der Standspur („Under The Night Time“) beeindrucken Telegram mit einer rohen Sound-Melange, die Freunde von Pop-, Rock- und Punk-Klängen gleichermaßen in ihren Bann zieht.

Wohl wissend, wann man wie den Dynamik-Hebel betätigt, wirbeln die vier Telegramm-Verantwortlichen Matthew, Moon, Pip und Coock reichlich Staub auf. Produziert von Rory Attwell (Palma Violets, Big Deal, Stagecoach, Veronica Falls), und dementsprechend satt und detailverliebt arrangiert aus den Boxen schallend, markiert „Operator“ ein längst überfälliges britisches Proto-Punk-Ausrufezeichen, an dem sich in diesem Jahr alle anderen gleichgepolten Produktionen messen lassen müssen.

Telegram haben ihre Hausaufgaben gemacht. Zu nörgeln gibt es nämlich nichts. Ganz im Gegenteil: Hier treffen raue Energie und unbeschwerte Spielfreude auf langlebiges Songwriting und Harmonien für das Ohrwurmarchiv.

Nicht gerade das schlechteste Paket, wenn man am Ende des Jahres bei den Poll-Auswertungen ein Wörtchen mitreden will. Mein Finger jedenfalls klebt am Repeat-Button. Man soll die Feste ja schließlich feiern wie sie fallen.

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