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Anna Meredith – Varmints – Kontrolliertes Chaos

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Anna Meredith sorgte bereits mit ihren ersten beiden EPs „Black Prince Fury“ (2012) und „Jet Black Raider“ (2013) für viel Aufsehen in der Composer-Szene. Mit ihren orchestral untermalten Soundgerüsten, die immer wieder in die verschiedensten Richtungen ausbrachen, ließ sich die Britin in punkto Definition und Kategorisierung irgendwie so gar nicht einfangen. Anna Meredith machte, was sie wollte. Kaum hatte man sie an der Leine, war sie auch schon wieder weg – beziehungsweise ihre Songs.

Mit ihrem Debütalbum „Varmints“ geht die in London geborene Ausnahmekünstlerin nun noch einen Schritt weiter. Im Grunde genommen scheint alles erlaubt zu sein. Avantgardistische Orchesterklänge, wummernde Beats aus dem Hinterhof, glasklare, in Richtung Mainstream schielende Pop-Gesänge und hibbelige Tupfer aus der Kirmesmusik-Mottenkiste: „Varmints“ präsentiert sich wie ein Sammelsurium obskurer, musikgewordener Spontaneinfälle.

Einzelne Songs hervorzuheben, macht hier nur wenig Sinn; denn sobald sich auch nur ein Anflug von Struktur andeutet, reißt die Verantwortliche den Hebel schon wieder rum. Mit einem Grinsen im Gesicht tobt sich Anna Meredith aus wie ein kleines Kind im Bälleparadies. Es herrscht ein permanenter Wechsel an vorderster Front.

Eben noch angefeuert von mystischen Orchestersounds, drängen sich plötzlich organische Elemente in den Vordergrund. Die halten es aber auch nicht lange im Rampenlicht aus. So prescht Neues nach vorne. Jahrmarkts-Klingklang? Gluckernde Club-Sounds? Why Not? Like i said: Alles ist erlaubt.

Das unbändige Verlangen nach Neuem breitet jedoch kein Chaos aus. Ganz im Gegenteil. Mit einem unterschwellig durchdachten Ü-Ei-Konzept gelingt ihr das Unmögliche. Der Hörer wankt nicht. Er steht wie eine Eins und lauscht. Denn am Ende passt irgendwie doch alles zusammen. Oder nicht?

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