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Flying Saucer Attack (Credit Domino)

Flying Saucer Attack – Distance/Further/Chorus – Der ultimative Rausch

Nach 15 Jahren Funkstille überraschte David Pearce alias Flying Saucer Attack im vergangenen Sommer mit dem gesanglosen Lo-Fi-Abenteuer „Instrumentals 2015„. Die Shoegaze-Branche war entzückt. Alle lagen sich in den Armen. Zumindest kurzweilig. Schließlich ging man davon aus, dass von einer weiteren Veröffentlichung vor dem Jahr 2030 nicht zu rechnen sei.

Dieser Tage springt die Gefolgschaft aber plötzlich wieder geschlossen im Dreieck; denn mit den drei im neuen Glanz erstrahlenden Studio-Perlen „Chorus“, „Distance“ und „Further“ schnürt David Pearce gleich ein ganzes Bundle für seine treuen Anhänger.

So richtig Neues gibt es natürlich nicht zu entdecken. Aber das stört nur am Rande. Von großer Kunst kann man schließlich auch mal ohne Bedenken eine „Sicherheitskopie“ im Archiv parken. Und große Kunst präsentiert sich hier und heute in Hülle und Fülle.

Extraterrestrische Sounds aus ferne Galaxien treffen auf nicht minder Waberndes aus den Tiefen der Ozeane. Dazwischen wird gepflegt die Noise-Keule geschwungen und mit breiter Shoegaze-Brust durch die Fußgängerzone von Bristol marschiert.

Vor dem geistigen Auge entstehen Bilder von sich in den Armen liegen Meistern wie Nick Drake und Kevin Shields. Auf Vierspurrekordern festgehalten, entfalten sich Sounds, mit denen man bei der nächsten Weltraum-Mission definitiv offene Türen einrennen würde.

Aber natürlich halten die einst noch zu zweit agierenden David Pearce und Rachel Brook gerne auch mal inne. Dann paart sich Folk mit Wave und Pop mit… ja, mit was eigentlich? Auch egal. Wichtig ist doch nur: Es berauscht. Und zwar nahezu durchgehend. Das gelingt nicht vielen. Flying Saucer Attack schon.

In diesem Sinne: Auf ins Jahr 2030!

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