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Kiran Leonard – Grapefruit – Jung und anders

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Die persönlichen und künstlerischen Eckdaten von Kiran Leonard lassen Freunde britischer Singer/Songwriter-Klänge schnell hellhörig werden. Kiran ist gerade mal 20, stammt aus der Nähe von Manchester und wird auf Fotos gerne als der klassische Junge mit der Gitarre präsentiert.

Wer sich dann allerdings sein zweites Album „Grapefruit“ anhört, der erkennt schnell, dass mitunter eindeutige Richtungsschilder manchmal so gar nichts mit der Realität zu tun haben.

Selten hat mich die recherchierte Oberfläche eines Künstlers so dermaßen in die Irre geführt wie im Fall von Kiran Leonard. Ein weiterer Junge mit einer Gitarre im Arm und der Hinterhof-Poesie eines Jake Bugg im Herzen? Von wegen. Kiran Leonard ist alles andere als ein neuer Jake Bugg. Er ist auch kein neuer Frank Turner. Vielmehr wandelt er auf den Spuren eines Frank Zappa – zumindest kompositorisch.

Mit dem Talent für außergewöhnliches Songwriting gesegnet und umgeben von mehr als zwanzig verschiedenen Instrumenten, die Kiran allesamt (!) selbst eingespielt hat, zieht der junge Business-Rohdiamant eine imaginäre Schneise der Verwunderung. Man mag gar nicht glauben, was man hier hört. Der Verantwortliche soll erst 20 sein? Hut ab!

Auch wenn „Grapefruit“ relativ wenig für die breite Masse bereithält; Fakt ist: Der Junge hat’s drauf. Mit einer quer stehenden und sich permanent windenden Mixtur aus Nonsens-Pop, klavier-lastigem Synthie-Noise und experimentellem Geschluchze, die während ihrer Höhepunkte an einen psychedelischen Schulterschluss zwischen Freddie Mercury und Frank Zappa erinnert („Secret Police“, „Öndör Gongor“, „Fireplace“), hievt sich Kiran Leonard mal eben so im Handumdrehen auf den Experimental-Thron.

Artist to watch? Aber Hallo! Der Herrgott weiß, wie der Bub mit 30 klingt. Kristallkugel, wo steckst du?

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