Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Für diese Website registrieren

12 + elf =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

Vita Bergen – Disconnection – Schwedisches Allerlei

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Wenn eine junge englische Band auf der Insel hochgejubelt wird, dann dauert es meist nur kurze Zeit bis auch der Rest der Welt im Bilde ist. Anderswo hingegen bedarf es weitaus mehr, um einen heimischen Rohdiamanten auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen.

In Schweden beispielsweise sind unheimlich viele talentierte Künstler und Bands beheimatet. Nur schaffen es leider nur die wenigsten, auch weiter südlich von Malmö für Aufsehen zu sorgen. Eine dieser Bands, die es allerdings besonders verdient hätte, heißt Vita Bergen.

In ihrer Heimat bereits unter dem „most talked about bands“-Banner herumgereicht, wollen die beiden Band-Köpfe William Hellström (Gesang) und Robert Jallinder (Gitarre/Gesang) nun auch dem Ausland beweisen, dass ihr facettenreicher Indie-Rock auf internationalem Parkett bestehen kann.

Ihr musikalisches Rezept für die Welteroberung: psychedelisch umnebelter Indie-Rock mit einer Prise Krautrock und einem Schuss Crossover. Bereits das eröffnende „In The City“ bringt die knappe halbe Stunde ihres Debütalbums „Disconnection“ treffend auf den Punkt. Ein bisschen Bowie-Nostalgie, gepaart mit leichten Punk-Reminiszenzen, sowie pointierte Einwürfe aus dem Boogie-Woogie-Lager: Vita Bergen halten sich nicht an gängigen Konventionen auf. Die Band probiert sich lieber aus.

Auch im weiteren Verlauf des Albums tanzen Vita Bergen allen Freunden von nachvollziehbaren Strukturen auf der Nase rum. Zwischen mystischen Pink Floyd-Anleihen und kantigen U2-Erinnerungen pendelnd, zelebrieren die Schweden ihre musikalische Wundertüten-Show.

Selbstbewusst und mutig lotsen die Herren Hellström und Jallinder Grenzen aus. Und das, ohne am Ende im Chaos zu versinken. Allein dafür verdienen sich Vita Bergen den thumbs-up-Button.

Nur eine Sache stört: die dürftige Spielzeit von gerade einmal 28 Minuten. Bisschen dürftig. Ansonsten: Top-Vorstellung. Mich haben die Nordlichter schon mal überzeugt.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.