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Die Antwoord – Live in der Zitadelle, Berlin

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Südafrika hat Berlin am Samstag einen heißen Besuch abgestattet. Soviel steht fest!

Nach ihrer Hallentour Anfang letzten Jahres kamen Die Antwoord am letzten Samstag endlich nach Berlin zurück. Mit freshen Tunes und funky Beats heizten sie die feierwütigen Leute in der ausverkauften Zitadelle Spandau mit alten, aber auch neuen Titeln des bisher erschienenen „Suck On This Mixtape“ ordentlich ein. Support waren hierbei der König von Köpenick aka Romano und der Mann an den Platten von den Jungs von K.I.Z., DJ Craft.

Heiße Temperaturen und tausende Menschen, die vor einer atemberaubenden Kulisse mit einer gewaltigen Bühne schlichtweg feiern wollen. Die Stimmung war ausnahmslos einwandfrei.

Romano machte den Anfang und ließ sämtliche Titel hören, die man aus den Playlists verschiedener DJs der Berliner Feierszene schon im Schlaf mitgrölen kann. Dazu gehörten unter anderem seine Klassiker „Klaps auf den Po“, „Köpenick“ und natürlich „Metalkutte“. Der sympathische Zopfträger lieferte einen gelungenen guten Start zum weiteren Verlauf des Abends ab.

Nach kurzer Umräumpause fing auch schon DJ Craft an, die Teller zu schwingen. Hinter seinem Pult ist er zu Hause. Am Samstag zwar ohne seine Jungs, aber dennoch hundertprozentig am Start und bereit, die Massen zum Toben zu bringen. Zu aktuell bekannten Clubhits von Künstlern wie Diplo tanzte die Masse und bereitete sich physisch und mental auf den Auftritt von Die Antwoord vor. Natürlich durften in DJ Crafts Playlist auch die Songs“Boom Boom Boom“ und „Spast“ von K.I.Z. nicht fehlen, zu welchen zahlreiche K.I.Z-Fanatiker ordentlich abgingen.

Dann sollte es so weit sein. Der Support war fertig und die Masse heiß. Doch der Himmel zog sich mehr und mehr zu. Pünktlich vor dem Auftritt fing es an zu regnen. Im Nachhinein war diese Abkühlung absolutes Glück, denn was danach folgte, war mehr als schweißtreibend. Ninja ließ sich schon ab und zu komplett im schwarzen Trainingsanzug mit Sturmmaske an den Bühnenrändern blicken, schoss Fotos, drehte Videos, während die Bühnencrew den Boden trocknete und finale Vorbereitungen abschloss.

Pünktlich um 21 Uhr: das Licht gedämpft, die Pausenmusik aus den Boxen verschwand, das Publikum schrie und jubelte. Es ging endlich los! Die Stimmung in den vorderen Reihen war absolut am Überkochen.  Der Regen hatte ebenfalls aufgehört und jeder war bereit.

Der Beat von „Fok Julle Naaiers“ wurde von DJ Hi-Tek angespielt, Ninja kam auf die Bühne, gefolgt von seiner besseren Hälfte ¥o-Landi Vi$$er und heißen Tänzerinnen im Morphsuit. Schon während des ersten Songs stand niemand mehr still. Ein großer Moshpit breitete sich vor der Bühne aus, die Hände alle in der Luft, jeder sprang und schrie lautstark die Worte mit. „Fickt euch alle“ schrie Ninja zum Ende des Songs und bestaunte die schöne ausverkaufte Kulisse. Dann ging es auch schon weiter.

Nach nahezu jedem Song ein neues Bühnenoutfit. Hauptsache kurz und knackig. Ob Yolandi im Bananenkleid oder Ninja in Badehose oder ohne Hose, zu sehen hatte jeder was. Die beiden sprangen und rannten hin und her. Durch die riesige Videoleinwand mit spitzenmäßigen Bildern entstand, passend zu jedem Song, das perfekte Bühnenbild mit einer wahnsinnigen Abwechslung.

Die beiden lieferten alles ab zu „Fatty Boom Boom“, „Ugly Boy“ und „Cookie Thumper“, das Publikum mischte ununterbrochen mit. Auch die neuen Mixes von „I Fink U Freeky“ oder „Pitbull Terrier“ kühlten die heiße Stimmung keineswegs ab. Im Gegenteil, es wurde immer heißer und man konnte nicht mehr unterscheiden, ob man nass vom Regen oder vom Schweiß war.

Nach anderthalbstündiger Freakshow gab es noch den neuen Knüller „Gucci Coochie“ und abschließend „Enter The Ninja“ auf die Ohren und Die Antwoord verabschiedete sich vor tobendem Applaus und einer mehr als glücklichen Menge.

Wenn jemand auf eine große Bühne gehört und die Masse zum Feiern bringen kann, dann Die Antwoord!

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