Maruja haben vorgestern ihre neue Single „Saoirse“ inklusive Musikvideo veröffentlicht. Der Song stammt von ihrem Debütalbum „Pain To Power“, das am 12. September 2025 via Music For Nations erscheint.

Die vier Musiker von Maruja haben mit ihrer neuesten Veröffentlichung ein Statement gesetzt, das weit über die gewöhnlichen Grenzen des Musikbusiness hinausgeht. Während andere Bands vorsichtig um politische Themen herumschleichen, packen sie das heißeste Eisen unserer Zeit ohne Umschweife an.

„Saoirse“ – übersetzt „Freiheit“ – ist dabei alles andere als ein oberflächlicher Protestsong. Der Track entwickelt sich zu einem eindringlichen Plädoyer für Solidarität mit Palästina, wobei Maruja keine Scheu vor klaren Worten zeigen.

„‚Saoirse‘ bedeutet Freiheit, etwas, das dem palästinensischen Volk gewaltsam verwehrt wird“, heißt es in ihrem Statement. Die Band spricht von Völkermord, von künstlich herbeigeführtem Hunger und dem Versuch einer kompletten Auslöschung.

Entstanden ist der Song durch eine bemerkenswerte Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Ein jahrzehntealter Comic aus dem Besitz von Saxophonist Joe Carroll’s irischem Großvater zeigte ein Mitglied der Black and Tans auf einem Schiff von Dublin nach Palästina. Diese historische Brücke wird zu der musikalischen Inspiration für einen zeitlosen Appell.

Musikalisch vereint „Saoirse“ transzendente Saxophon-Klänge mit Streichern und Harry Wilkinsons klagendem Gesang zu einem bewegenden Gesamtwerk. Sein Mantra „It’s our differences that make us beautiful“ durchzieht den Song wie ein roter Faden und wird zum Gegenmittel gegen die Spaltung unserer Zeit.

Maruja verstehen sich als Katalysator für gesellschaftlichen Wandel, wobei sie Kunst als Werkzeug für Stärkung, Heilung und Vereinigung begreifen. Ihr kommendes Album „Pain To Power“ verspricht, diese Mission fortzusetzen und den Hörer*innen sowohl Kraft als auch Wissen zu vermitteln.

Das cineastische Musikvideo zu „Saoirse“, kreiert von Light in the Tower, untermalt die Botschaft mit kraftvollen Bildern: Feuer, Zerstörung und Tod führen zu einer symbolischen Beerdigung in einer Wüstenlandschaft, während vier in rote Gewänder gehüllte Tänzer ihre bedächtige Choreografie in dieser kargen Landschaft entfalten – ein visuelles Gebet für Frieden und Verständnis.

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