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Lera Lynn (Credit Caroline)

Lera Lynn – Resistor

Ein Ton des Songs „Shape Shifter“ und schon geht’s atmosphärisch los bei Lera Lynn und ihrem neuen Album „Resistor“.

Die 32-jährige Singer-Songwriterin aus Texas bringt nach ihrer 2014 selbst-veröffentlichten Platte ihr mittlerweile drittes Album raus, welches mit 10 magisch dunklen Songs bestückt ist, die unter ihrem eigenen Label „Resistor Music“ erscheinen.

Mit ihren knapp 36.000 Facebook-Fans ist Lera Lynn keine Unbekannte mehr und kann sich durchaus auch außerhalb der Serie „True Detective“ hören lassen, durch welche der Hype um die Künstlerin entstand.

Ob zum Autofahren oder Zähneputzen, jederzeit und beliebig oft lässt sich die Scheibe rauf und runter spielen und wird dabei weder nervtötend noch öde. Ihre liebliche Stimme passt sich harmonisch an die klangvollen düsteren Töne der Baritongitarre, das ruhige Schlagzeug und die schwingenden Saiten des Basses an.

Bei Titeln wie beispielsweise „Run The Night“ oder „Slow Motion Countdown“ wird ein eher unheimlicher Sound erschaffen, bei dem die Tanzfläche größtenteils leer bleiben dürfte. Das ist auch gar nicht notwendig, weil Lera Lynn mit „Resistor“ ein Album formt, das zum Zurücklehnen einlädt, ob allein oder in gemütlicher Gesellschaft.

Der Anfang der Scheibe wird mit „Shape Shifter“ catchy eingeleitet und mit dem letzten Song „Little Ruby“ indie-rockig abgerundet. Somit schafft sie einen stimulierenden frischen Kontrast zu den restlichen acht Titeln.

Das Album lässt sich als lauschig-melancholisch bezeichnen und bewegt sich irgendwo im Rahmen zwischen Americana und Independent. Kurzum: in jedem Falle hörenswert.

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