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Verdiana Raw – Whales Know The Route – Mystisch und verwoben

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Vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Metaxy“ meldet sich Verdiana Maria Dolce alias Verdiana Raw mit ihrem Zweitwerk „Whales Know The Route“ zurück. In der Zwischenzeit ist viel passiert im Leben der Italienerin mit dem markanten Organ. Neben dem Abschluss eines Musiktherapie-Studiums ist Verdiana auch Mutter geworden.

Auf ihrem neuen Album präsentiert sich nun eine atmosphärische Symbiose aus beiden Erfahrungen. Vom düsteren Gothic-Anstrich des Debütalbums ist nicht mehr viel übrig. Stattdessen macht sich folkiger Pop breit, der wahlweise angekratzt oder von klassischen Elementen ummantelt, eine neue Richtung vorgibt.

Zwischendurch büchst Verdiana Raw aber auch immer mal wieder gerne aus, reibt sich an rockigen Gitarren („This Disaster“) oder verliert sich in elektronisch umnebelten Orgel-Welten („On The Road To Thelema“).

Was aber stets bleibt, ist der dicke rote Stimmungsfaden, der sich durchs komplette Album zieht. Mystisch und verwoben thront Verdianas Stimme, die während der vielen hohen Töne an Kate Bush erinnert und in anderen Sphären einer liebreizenden Gutenachtgeschichte-Erzählerin nahekommt, über morgenländischen Violinen („Saturnine Hopes“, „Durme, Durme“) und Beethovens Mondscheinsonate („Whales Know The Route“).

So richtig einordnen lässt sich das Gehörte nicht. Aber das muss es ja auch nicht. Hauptsache, es berührt. Und das tut es.

Flankiert von singenden Walen und therapierenden Gedanken schippert die Italienerin mit ihrem Nachwuchs an der Brust übers offene Meer. Derweil steht unsereins am Hafen und winkt in die Ferne. Gute Reise, Verdiana! Und komm bald wieder!

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