Für diese Website registrieren

eins × 1 =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

Y La Bamba – Ojos Del Sol

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Luz Elena Mendozas Indie-Folk-Band Y La Bamba kennt hierzulande leider keine Sau. Anders sieht das im Indie-Mekka Portland aus, wo sie und ihre Band Teil einer lebhaften Musikerszene sind, die abseits großer Mainstream-Vertriebswege beständig Wege ergründen, im Kleinen Gehör zu finden.

Portlands Ruf, famose Indie-Bands hervorzubringen und zu beheimaten, ist längst ein offenes Geheimnis. Chromatics, Unknown Mortal Orchestra, Menomena oder La Luz: Wer den Sound sucht, welcher nicht von Studiobossen gelenkt wird, blickt auf die kleine Großstadt an der Pazifikküste.

Mit zwei Alben und einer EP mäandern Y La Bamba auch bereits lange genug im Art-Folk und eklektischen Indie-Pop, um sich eine kleine treue Anhängerschaft an der amerikanischen Westküste erspielt zu haben. Und obwohl das letzte Album vier, die letzte EP drei Jahre her ist, war Mendoza nicht untätig in der Zwischenzeit.

Dem nicht verwandten, kurzzeitigen Calexico-Mitglied Sergio Mendoza lieh sie im letzten Jahr ihre unverkennbare Stimme für das herrliche Mariachi-Sound-meets-Indie-Folk-Projekt Los Hijos De La Montaña.

Dem Do-It-Yourself-Gedanken gänzlich verpflichtet, initiierte man eine Graswurzelbewegung und finanzierte das vierte Y La Bamba-Album „Ojos Del Sol“ via Kickstarter. 338 Spender und 21.000 Dollar sprechen eine kleine, aber feine Fan-Sprache. So manch aufgeblähter Mode-Pop-Act würde für seine Sache nicht so viel materielle Liebe zugesprochen bekommen

Der Grund ist seit dem 2011er Debüt „Lupon“ der Gleiche. Y La Bamba spielen einen beseelten, leicht zauberhaften Indie-Folk, der in eine andere, bessere Welt entführt. In diese Musik kann man sich ganz hervorragend verlieben.

Kein Deut anders auf „Ojos Del Sol“. Wie immer erzählt die gebürtige Mexikanerin Mendoza bilingual, mal spanisch, mal englisch, von Liebe und Verlust.

„Ostrich“, „Ulysses“ und der Titeltrack mögen herausstechen, doch das Album wirkt wunderbar homogen. Das schöne Eingangsgepolter auf „Orca“ erinnert gar an eine andere famose Portland-Band, die es aufgrund der Trennung des Leader-Pärchens wohl nicht mehr geben wird, Tu Fawning.

Dass Y La Bamba hierzulande noch keiner kennt, es sprechen genügend qualitative Gründe dafür, dass sich dies mit „Ojos Del Sol“ ändert, auch wenn das Radio diese ignorieren dürfte.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.