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Tom Odell – Live in der O2 Academy Brixton, London

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Es gibt ein einfaches Rezept für einen erfolgreichen Abend: man nehme den erfolgreichsten Pianisten der britischen Insel und schüttelt es mit knapp 4.900 Fans zusammen! Was klingt wie ein perfekter Abend, geschah gestern tatsächlich in der Londoner O2 Academy Brixton.

Ende diesen Monats sitzt der talentierteste Musiker, wie er von den meisten Zeitungen betitelt wird, in den großen Hallen Deutschlands, aber gestern noch an seinem Flügel in London – Tom Odell. War der Abend ein Heimspiel? Nein, aber es fühlte sich so an.

“Still Getting Used to Being on My Own”, vom aktuellen Album machte den Opener, doch wurde dieser vom folgenden “I Know” locker übertrumpft. Schon in den ersten Minuten lief das Konzert wie eine Greatest-Hits-CD ab. Jeder der knapp 5.000 Besucher kannte die Songs und sang mit. Feierte mit!

Tom Odell und feiern? Ja! Der 25-jährige Brite aus Chichester ist live eine Bank und zieht jeden mit. Dabei scheint es von außen so, als wäre man auf einem Konzert der Arctic Monkeys, wären da nicht die Songs: untypisch für die Energie im Publikum. Odell ist bekannt für Balladen, was er bei “I Know” deutlich zeigte, doch der allgemeine Brite feiert und tanzt bei allem, was auf ein Notenblatt geschrieben werden kann.

Doch Odell legte noch einen nach: mit “Wrong Crowd” zog er gleich am Anfang des Konzertes die Leadsingle des aktuellen Albums aus dem Ärmel und verursachte Trancezustände.

Tom Odell bot eine hervorragende Show. Seine beruhigende und tiefgründige Stimme verschmolz mit dem bittersüßen Klang seines Klaviers so gut, dass die Backingband sich öfter im Hintergrund hielt. Doch mit explosionsartigen Übergängen kamen nach und nach alle Instrumente dazu – Gitarre, Bass, zwei separate Drum-Kits, die so perfekt abgemischt waren, dass die Bühnenbeleuchtung aus feurigem Gold, Orange und Rot als perfekte Synergie zum Sound dienten. Auch Songs wie “Can’t Pretend”, “Constellations” und “Grow Old With Me” kamen durch die audiovisuellen Eindrücke extrem gut zur Geltung.

“Es ist toll wieder in London zu sein. Heute ist unsere zweite Show hintereinander und wie immer macht es riesig Spaß. Danke London!” rief Tom ins Publikum. Und der Spaß war deutlich sichtbar. Alle im Publikum und auf der Bühne sahen glücklich aus und strahlten über beide Ohren.

Mit “Another Love” beendete Tom Odell den Hauptteil des Konzertes. Dieser Song ist wohl der wichtigste in der Karriere des Musikers. Mit jenem schaffte er nämlich den nationalen und internationalen Durchbruch, stieg ganz oben in den Charts ein und spielte sich in der Herzen der zahlreichen Fans. Auch heute war “Another Love” definitiv das Highlight des Konzertes.

Nach einer kurzen Pause ging es als Zugabe mit den aktuellen Singles “Here I Am” und “Magnetised” weiter. Odell befolgte hier die gleiche Regel wie bei den anderen Songs zuvor: ein softes Opening mit dem Piano, gefolgt von einer Explosion mit der Band. Besonders Schlagzeuger Andy Burrows, bekannt aus Bands wie Razorlight oder We Are Scientists, legte sich gut ins Zeug und wurde vom Publikum gefeiert.

Dass zum Schluss ein Glitterregen nicht fehlen durfte, war verständlich – zu ausgelassen war dieses Konzert. Wer noch keine Karten für Deutschland hat, der sollte sich schnell welche holen. Tom Odell ist das Geld und die Zeit wert!

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