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Ten Fé – Hit The Light – Nächster Halt Softrock

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Ben Moorhouse und Leo Duncan haben sich beim Musizieren in der U-Bahn kennengelernt. Vielleicht war es platonische Liebe auf das erste Kopfnicken, zurückzuführen auf den ersten gemeinsamen Takt, eventuell auf den im Gesicht übrig gebliebenen Glitzerstaub von der Wave-Party der vergangenen Nacht oder andere Details, die die beiden auf Gemeinsamkeiten schließen ließen. Oder man muss sich beide Briten einfach als offene und kontaktfreudige Gemüter vorstellen.

Halten wir uns an die Fakten: Aus dem unvorhergesehenen Treff ist ein Duo geworden, das sich stilistisch auf Elektro-Pop und Softrock fokussiert hat. Hin und wieder bündeln die beiden ihren Synthiepop in technoide Konturen.

Doch von Berlins Vibe haben sich Ten Fé nicht affizieren lassen – was vermutlich gar nicht so einfach war. Denn das Debüt nahm die Band nämlich in der Hauptstadt unter der Obhut von Ewan Pearson auf, dessen Produktionsvita – M83, The Rapture – auf „Hit The Light“ nicht selten durchschimmert.

Nostalgisch hin oder her, der New Wave von „Overflow“ klingt makellos, die Softgitarren in „Turn“ erinnern mit ihren R’n’B-Hooks an Jungle, The Penelopes & Morpheus und HER.

Die zweite Hälfte lastet hingegen schwerer. Vermutete man beim Opener aufgrund des monotonen Betts noch einen leichten Krauteinschub, scheren die Tracks auf der „B-Seite“ latent in Richtung Achtziger, gefühlt von Softrock bis eben Glam, für den die Stichworte Chemistry, Vibe etc. schließlich ebenfalls recht prägnant waren.

Die verzerrten E-Gitarrensolos in „Don’t Forget“ hätte man lieber in der U-Bahn lassen sollen und auch „Follow“ präsentiert eher eine argwöhnische Version von Romantik. Auch die Streicher in „Make Me Better“ lassen das Album auf letzter Strecke leider insgesamt eine Spur zu prätentiös erscheinen.

Am Ende besinnt sich das Duo wieder auf seine Stärken. Eine davon lautet Schlichtheit. Der reduzierte Soulpop von „July Rain“, nur mit dezenten Claps und wenigen Akkorden belegt,  gehört zu den vielversprechendsten Tracks eines alles in allem eleganten Debüts, das auf ganzer Länge schon recht pointiert wirkt.

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