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Joy Wellboy – Les Pieds Dans La Merde, La Tête Dans Les Etoiles

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Braucht die Welt noch ein „Voyage, voyage“ Cover? Mit der neuen Platte „Les pieds dans la merde, la tête dans les étoiles“ erfindet sich Joy Wellboy ein bisschen neu. Sie streamlinen die interessante Musikmischung der letzten Scheibe „Wedding“ konsequent.

War „Wedding“ anspruchsvoller Pop mit alternativen, elektronischen Einflüssen bis hin zu Trip-Hop mit Chanson-Einschlag, so ist  „Les pieds…“ gleich noch eine ganze Stufe eingängiger und lieblicher. Elektro-Pop der angenehmen Sorte.

Das belgische Paar Joy Adegoke und Wim Janssens hält das neue Album, entgegen früherer Veröffentlichungen, konsequent auf Französisch. Das erzeugt sofort den gewissen Charakter moderner Chansons. Es klingt nicht wirklich nach ihrem Heimatsland, das klingt nach Frankreich. Unentschieden, ob romantisch verstaubtes oder modernes Frankreich.

Der Sound folgt dem Titel der Scheibe „Mit den Füßen in der Scheiße, mit dem Kopf in den Sternen“. Untenrum ernsthaft, obenrum verspielt. Vorwärts gerichteter elektronischer Sound, mit Anspruch aber doch eingängig.

Der Gesang von Joy emotional intensiv, fast leidend und düster und dann sofort wieder verträumt dahin schwebend. Man versteht, warum sie mit Morcheeba auf Tour waren und dann wird es leichter Hüpfe-Pop mit gehauchter Stimme.

Und als nächstes werden Klänge eingefädelt, die eher experimentell alternativ sind. Widersprüchlich aber konsistent und harmonisch umgesetzt.

Ohne große Ausreißer ist das Album gut zu hören. Nicht wirklich komplex, aber doch mit einem gewissen Anspruch an sich selbst und den Hörer. Der Anspruch verliert sich leider zum Schluß im seichten Gewässer vom schwarzen Wald, da wird Pop zu Schnulze.

Und ganz ehrlich – ein Cover von „Voyage, voyage“? Brauchte die Welt wirklich noch eines? Auf alle Fälle bleibt es als Tiefpunkt der Innovation im Ohr, wenn die sonst echt schöne Scheibe durchgelaufen ist.

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