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The Moonlandingz – Interplanetary Class Classics

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Die kontroverse Anarcho-Brit-Pop-meets-Brit-Punk-Band Fat White Family hat einen neuen Ableger. The Moonlandingz beackern dabei aber dasselbe Feld aus den in unserer Postmoderne einzig übrig gebliebenen Provokationen – tabuisierte sexuelle Perversionen und Nazi-Chic, obwohl man ja links ist.

Auch wenn The Moonlandingz nicht mit einem gleichartig provozierenden Albumtitel aufwarten – Fat White Familys Debüt trug den umsichtigen Namen „Champagne Holocaust“ – ist „Interplanetary Class Classics“ nicht weniger wirr.

Lias Saoudi und Saul Adamczewski von der fetten Familie nebst Adrian Flanagan und Dean Honer von der kennt-eh-kein-Schwein-Band Eccentronic Research Council sind nun also die Mondlander mit Rechtschreibschwäche und sind dabei vor allem eins: total anarcho und total witzig.

Fischschuppenleggings, Körperbemalung, knallbunte Zirkusjacken mit ganz viel Gebömsel. Die Herren Moonlandingz sind voll flippig unterwegs und untermauern das mit Songzeilen wie „Every man has a glory hole“ im Song „Glory Hole“ und dergleichen mehr.

Dem Duktus der Zeilen bis hierher ist es ja bereits zu entnehmen. „Interplanetary Class Classics“ ist ein anstrengender Quatsch, absichtlich ohne Sinn und Verstand. Die Single „Black Hanz“ mit ihrer sorglosen Disco-Krautrock-Attitüde weist noch am ehesten in eine gelungene Richtung.

Der Rest indes – ach, geschenkt. Postironischer Provokationskram, der mit textlichen Perversionen schocken will. Heute schon gegähnt?

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