Für diese Website registrieren

siebzehn + 10 =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

The Trouble Notes – Live im Lido, Berlin

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Den einzigen Trabbel beim gestrigen Konzert der The Trouble Notes zum Release ihrer EP „Grand Masquerade“ hatte Gitarrist Florian Eisenschmidt, der ansonsten einen großartigen Abend hatte, als die Seite seiner Akustikgitarre riss und er wohl keinen Ersatz dabei hatte. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und so spielte er einfach weiter, passierte dies doch zum Glück am Ende einer begeisternden Show, welche die drei Musiker nebst Support auf die Bühne brachten.

Das Lido in Kreuzberg war sehr gut besucht, im Publikum viele Freunde und die Familien der Bandmitglieder. Bennet Cerven, zu Beginn noch im Sakko und mit zum Zopf gebundenen Haar, wirbelte unermüdlich mit seiner Violine umher, zwischendurch Anekdoten zu den einzelnen Stücken erzählend.

Oliver Maguire schlug dazu mit seinen Händen den mitreisenden Beat auf den Percussions und so wurde das Publikum von Anfang an mitgenommen und in Schwingungen versetzt, die nicht wenige zum ausgelassenen Tanz nutzten.

Angefangen mit der Premiere des sehr gelungenen Videos zu „Grand Masquerade“, mit später live on stage fortgeführter Tanzperformance, boten The Trouble Notes ein knapp anderthalbstündiges Musikprogramm, das ganz ohne Lyrics auskam und dennoch Geschichten erzählen konnte, allein durch die Musik.

So ganz ohne Gesang war es dann aber doch nicht, denn zum grandiosen Violinencover “Englishman In New York“ von Sting, sang das darum gebetene Publikum den Refrain, gefolgt vom Partisanenlied „Bella Ciao“, was wohl auch jeder im Saal kannte. Entsprechend überschwenglich wurde auch hier mitgesungen und wild getanzt. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt und so ging es dann auch punktgenau zu Ende.

Das Stück „Boddha“ ist übrigens wie vermutet Kurt Cobain gewidmet, denn Bennet lieferte dazu die unterhaltsame Story um einen kleinen Braunschweiger Jungen (Florian Eisenschmidt), dessen jahrelange Gebete vom Gott des Rock & Roll erhört wurden und der ihm Boddha, den imaginären Freund Cobains, schickte, um ihm ein Riff beizubringen. Das hatte wohl Erfolg, denn danach erklang sogleich das Riff von Nirvanas „Smell Like Teen Spirit“, das Florian auf seiner Gitarre anschlug.

Den Abschluss bildete dann auch keine Zugabe mehr, sondern ein Bandselfie, das den halben Saal mit aufs Bild brachte, um einen sicherlich nicht nur für die Band unvergesslichen Abend für immer festzuhalten.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.