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Cigarettes After Sex – Live im Technikum, München

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Cigarettes After Sex – was für ein Name für eine Band. Und er soll wohl ein ähnliches Gefühl beim Hören ihrer Musik ausdrücken, nämlich langsame Entspanntheit, während man es bequem hat und sich gerade sehr wohl fühlt.

Cigarettes After Sex wurden von Sänger Greg Gonzalez im Jahre 2008 in El Paso, Texas ins Leben gerufen, während er „eher als Experiment“ auf einer Treppe an der dortigen Uni mal eben die erste EP „I.“ aufnahm. Vier Jahre später wurde sie neu aufgenommen und unter dem eigenen Label veröffentlicht (seit diesem Jahr als „EP 1“ auch über Partisan Records im Vertrieb von [PIAS] in Europa erhältlich).

Im Oktober 2015 begann der Hype um die Band – die war mittlerweile nach Brooklyn, NY umgezogen – nach der Veröffentlichung der Single „Affection“ mit dem REO Speedwagon Cover „Keep On Loving You“ auf der „B-Seite“. Auf un­er­klär­liche Weise bekamen die Audio-only Videos plötzlich Hunderttausende und später Millionen Views auf YouTube.

Nach kurzen Tourneen im Frühajhr und Herbst  letzten Jahres sind Cigarettes After Sex nun wieder auf Tour in Deutschland. Gestern waren sie im nahezu ausverkauften Technikum in München.

Ohne Vorband geht es los, nachdem erwartungsgemäß etwas Nebel die Bühne eingehüllt hat. Wer die Band nur vom Hören kennt, wird zunächst überrascht sein, dass da ein Mann am Mikrofon steht. Obwohl Greg Gonzalez eine ziemlich tiefe Sprechstimme hat, singt er mit sehr weiblicher Stimme und auf eine behutsame, zerbrechliche Art, die an Harriet Wheeler von den Sundays und die frühe Cat Power erinnert.

Der einlullende Sound, der an Mazzy Star und Galaxie 500 (falls die noch einer kennt) erinnert, kommt live noch viel stärker zur Geltung und Cigarettes After Sex breitet tatsächlich den journalistisch oft bemühten, schwarzen Samtteppich aus (dazu passt dann Julee Cruise als von Greg benanntem musikalischen Einfluss), auf dem sich die Zuschauer sanft niederlassen.

„Dreaming Of You“ von der Debüt-EP lässt live die Gitarren nicht ganz so distanziert klingen und wird zum intensiven Highlight des kurzen Auftritts.

Nach 9 Stücken beendet die neue Single „Apocalypse“ den Hauptteil. CAS kommen jedoch wenige Augenblicke später wieder zurück und Greg Gonzalez kündigt mit „Ok, one more“ die erste Zugabe „Please Don’t Cry“ an.

Das Publikum ist auch davon begeistert und inspiriert Frontmann Gonzalez zu einem „You’re sweet – ok, another last one“. „Opera House“ vom kommenden, selbstbetitelten Debütalbum, das am 9. Juni erscheint, beendet dann dieses schöne Konzert, das nun als bestes diesen Jahres gilt.

The xx haben vor ein paar Jahren diese Art langsamer, ambienter Musik sehr populär gemacht (die es zu Galaxie 500 Zeiten noch nicht so war) und so wird auch Cigarettes After Sex sicher noch ganz groß werden.

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