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Kate Nash – Agenda

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Seit „Foundations“, der leicht bitteren Abrechnungshymne, die Kate Nash über Nacht berühmt machte, ist viel passiert: Sie wurde in ihrem Haus in L.A. von einem Unbekannten überfallen. Sie wurde von geldgierigen Musikmanagern über den Tisch gezogen, machte aber weiterhin Musik. Sie trat beim Coachella auf. Sie hat den feministischen Zusammenschluss „Girl Gang“ gegründet.

Gut, dass Kate Nash eine passionierte Musikerin mit Löwenherz ist. Ihre neue EP „Agenda“ erscheint exklusiv zum Record Store Day. Es ist die vierte EP der Künstlerin, die bisher drei Alben veröffentlichte. Die Unterstützer*innen ihrer Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung der Album-Produktion bekamen in den letzten Wochen immer mal wieder einen Songlink zugesendet.

Der Titeltrack „Agenda“ überrascht beim ersten Hören: R‘n`B-Beats treffen auf M.I.A.-ische Samples, mal singt Kate, mal rappt Kate. „You talk crap (…) I don`t give a fuck about your agenda“ rappt sie wütend.

Dann schickt die Musikerin alle anstrengenden und doofen Menschen säuselnd mit den Worten „Get ready for bed and brush your teeth“ in die Federn. Wut und Witz liegen nah beieinander.

Eine Westerngitarre, Trompeten und vielleicht sogar Kastagnetten sind auf „One Eye“ zu hören. Die Nummer könnte für einen Tarantino-Film geschrieben worden sein, bei dem unsere Heldin mit einem Zahnstocher im Mund im Mustang durch die Wüste fährt.

Zu „One Eye“ sagt die Sängerin: „This is a song about cutting out the eye of someone i used to know“. Richtig, man/Mann sollte es sich zwei mal überlegen, ob man/Mann sich mit Kate Nash und ihrer „Girl Gang“ anlegt.

Wem genau die Sängerin „My Little Alien“ gewidmet hat, ob ihrer Hündin, mit der sie auf dem Cover zusammen zusehen ist, ihrem Kaninchen „Fluffy“ oder einem Menschen, ist nicht abschließend geklärt. Die entspannte Lo-Fi-Nummer ist voller Liebe („You light up the sky“) und lädt zum Mitsingen ein.

„Call Me“ ist der Song, der wohl am meisten an die musikalischen Anfänge der gebürtigen Britin erinnert. Eine poppige Nummer mit „Uh-Oh“-Backing Vocals im Refrain, nicht ganz so energetisch wie die gleichnamige Blondie-Nummer.

Die „Agenda“-EP zeigt wieder einmal, wie künstlerisch vielseitig Kate Nash ist. Die neuen Songs machen große Lust auf die anstehende Tour und ihr kommendes Album, für das sie gerade Geld einsammelt.

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