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WOMAN – Happy Freedom – Ist das Pop?

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Es ist Pop. Zumindest geben die Mitglieder der Band WOMAN aus Köln diese Antwort gern und mit einem ironischen Beigeschmack auf die leidige Frage nach ‘ihrem Genre’. Denn Schubladen, klar, die hat niemand gern, vor allem nicht, wenn sie fix sein sollen.

Angesichts des Debütalbums “Happy Freedom” wird einmal mehr überflüssig zu bemerken, dass einem so einiges durch die Lappen geht, lässt man es bei einer ebenso allgemeinen wie nichtssagenden Kategorisierung bewenden.

“Happy Freedom” liefert einen zünftigen Sound, poppig sicher, mit einem Schwung Elektro, einer Tendenz zum Funk hier und einer Prise Soul da.
Gerade in “NYD” schlägt die Soulnote ganz prägnant im Gesang durch.

In “Money” hingegen dominiert ein E-Gitarrensound wie von damals, als Rock noch jung und der bekannte Gummistiefel noch aus Holz war. Es ist dieses Miteinander verschiedener musikalischer Tendenzen und der ganz eigenen WOMAN-Handschrift, das die Musik so spannend macht. Von Track zu Track, aber auch innerhalb der einzelnen Songs.

Wenngleich “Love” einen Refrain für R’n’B-Liebhaber*innen bereit hält, klingt in den Strophen des Titels, ebenso wie in “Concrete Joungle” eine gewisse Nähe zu Bilderbuch durch.

Da überrascht es nicht, dass der österreichische Produzent Zebo Adams seine Finger im Spiel hatte. Er produzierte schon das erste Album “Fever” und half den Kölnern, die Scheibe 2016 nach vier Jahren Perfektionismus hinter verschlossenen Türen an die Öffentlichkeit zu bringen. Mit dem zweiten Album, bei dem er von Anfang an dabei war, ging es da jetzt wesentlich schneller.

WOMAN ziehen sich nicht mehr zurück und das ist auch gut so. Nachdem die Band seit dem letzten Sommer mit unzähligen Festivals und Konzerten – darunter das Melt!, das Maifeld Derby und das Cardinal Sessions Festival – ordentlich Liveerfahrung sammeln konnte, planen WOMAN auch im kommenden Jahr viel von sich hören und sehen zu lassen.

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