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Der Festival Sommer im Ruhrpott

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Obwohl laut Kalender noch bis morgen Frühling angesagt ist, hat sich klammheimlich bereits der Sommer mit seinen langen, heißen Sonnentagen und lauen Nächten eingeschlichen. Zeit also, die Highlights des anstehenden Festival-Sommers im Ruhrgebiet ins Auge zu fassen und sich so schnell wie möglich noch letzte Karten zu reservieren!

Neben starker Musik und chilliger Atmosphäre unter freiem Himmel hat Deutschlands größter Ballungsraum noch einiges mehr zu bieten, sodass sich auch ein Wochenendtrip von weiter her lohnt. Das Rundum-Programm in der Vorschau.

Direkt vor der Tür steht der Ruhr Reggae Summer 2017 im Dortmunder Revierpark Wischlingen mit seinen über 20 Einzelkonzerten. Vom 15. bis 17. Juni verwandelt sich die Location in eine Art karibische Oase, selbstverständlich inklusive Sandstrand, Liegestühle und fruchtige Cocktails.

Wer sich bei sommerlichen Temperaturen zwischendurch abkühlen möchte, der nutzt einfach die angebotenen Schwimmgelegenheiten und setzt anschließend seinen wilden Tanz zu Dancehall-, Reggae- und Afrobeatklängen fort. Das Festival kehrt seit 2008 jährlich wieder und lockt regelmäßig Tausende begeisterter Fans heißer Sommerklänge an.

Besucher berichten euphorisch vom entspannten Urlaubsfeeling vor Ort: ein Alleinstellungsmerkmal, das zumindest neugierig macht, einmal vorbeizuschauen. Dieses Jahr haben sich unter anderem Johnny Osbourne, Julian Marley und The Gladiators angekündigt, um auf der Bühne Ihr Bestes zu geben.

Wer sich drei Tage lang nicht ausschließlich der Musik und dem süßen Strandleben hingeben möchte, der plant eventuell einen Abstecher ins Dortmunder Fußballmuseum mit ein, dessen Ausstellung darauf ausgelegt ist, Emotionen zu schüren und die Fußballfreude ganz neu zu entfachen.

Alternativ ist auch ein Besuch im historischen Maschinenhaus der Hansa-Brauerei zu empfehlen, wo das naheliegende Thema Bier« im Mittelpunkt des Interesses steht. Das Museum erzählt die Geschichte der örtlichen Brauwirtschaft, beginnend im tiefen Mittelalter mit Fokussierung auf das 19. und 20. Jahrhundert. Vielleicht gibt es im Anschluss noch ganz praktisch ein kühles Blondes zu genießen, wer weiß?

Gleich darauf geht die Post im Heubergpark Wesel ab, dort feiert das EselRock Festival vom 16. bis 17. Juni ein ebenso lautstarkes wie anregendes 10-jähriges Jubiläum. Das Motto lautet schlicht und einfach „umsonst und draußen“ – damit ist zwar nicht alles gesagt, aber doch schon recht viel.

Wer mag, darf jedenfalls auch ganz spontan anreisen und genießt die herrliche Stimmung absolut für lau. Das Musikspektrum ist wie immer breit gefächert, die Bands und Künstler entstammen der heimischen Region, dürfen aber durchaus bereits nationalen oder gar internationalen Ruf genießen.

Aufgetreten wird sowohl auf einer Hauptbühne als auch auf der Nebenbühne am See, so lässt es sich prima zwischen den einzelnen Acts wechseln. Ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich für die Durchführung dieses beispielhaften Musikprojektes, das in den letzten Jahren jeweils mehr als 10.000 Besucher anlockte.

Und weil wirklich jeder Mensch im ganzen Land weiß, wie der Bürgermeister von Wesel heißt – nämlich ebenso wie das Festival! – gibt es in der Stadt an jeder Ecke Langohren aller Art zu entdecken.  Als kleine Abwechslung für zwischendurch lohnt sich also, eine Esel-Rallye durch den sympathischen Ort im Regierungsbezirk Düsseldorf: Wer die meisten Grautiere findet, der hat gewonnen!

Nur eine kurze Atempause später startet das bekannte Traumzeit-Festival im Duisburger Landschaftspark Nord, und zwar am 16. Juni. Die Kulisse allein macht bereits Lust auf mehr: Das nostalgische Industriegelände erhält eine traumhafte Beleuchtung, die die gesamte Szenerie in ein unwirkliches Licht taucht. Mächtige Stahlkonstruktionen, gewaltige Kessel und hohe Schornsteine erscheinen wie Elemente aus einem fernen Science-Fiction-Reich, dafür sorgt der englische Lichtkünstler Jonathan Park.

Auf der Bühne tummeln sich bis zum 18. Juni sowohl musikalische Newcomer als auch prominente Bands, hier gilt es also Neues zu entdecken und Altbekanntes zu genießen! Mit an Bord sind in diesem Jahr beispielsweise Musikgrößen wie Amanda Palmer, Giant Rooks und Tom Odell. Das Traumzeit Festival verwöhnt seine Besucher immerhin schon seit 1997 Jahr für Jahr mit musikalischen Perlen und einer unverwechselbaren Atmosphäre!

Als ergänzendes Programm empfiehlt sich ein Besuch im Duisburger Casino als jüngste Spielbank Nordrhein-Westfalens. Der Palast hat sich im Entertainment-Center CityPalais angesiedelt und zieht pro Jahr etwa eine halbe Million spielfreudige Gäste an, die sich bevorzugt dem Roulette, Pokerspiel oder Blackjack widmen.

Wer einen Besuch am Live-Spieltisch plant, macht sich besser vorher mit den üblichen Umgangsformen vertraut, um den Ausflug ins Reich der Spieler entspannt genießen zu können und nicht aus der Menge herauszustechen. Alternativ kann auch bei einem leckeren Cocktail an der luxuriösen Bar das Treiben beäugt werden, bevor es dann im Anschluss in das Eventschloss Pulp geht, um den Abend ausklingen zu lassen.

Ganz frisch aus dem Ei geschlüpft ist das Heisterkamp Open Air, kurz HEIKO, in Herne. Im letzten Jahr eröffnete es zum ersten Mal in neu aufpolierter Form seine Pforten, auch in diesem Jahr wiederholt sich der musikalische Hochgenuss am 24. Juni ab 16 Uhr. Wer hierher kommt, darf kein gigantisches Spektakel erwarten, das Rockbüro Herne e.V. setzt eher auf das Prinzip klein aber fein.

2016 lieferten sich knapp 200 Besucher eine Schlammschlacht im Regen und bastelten sich so ihr eigenes Mini-Woodstock. Die Stimmung war, wie man hörte, sensationell, doch vielleicht lässt sich dieses Event auch bei Sonnenschein und mit mehr Zuschauern trefflich wiederholen!

Der Musikstil lässt sich auch hier nicht festnageln, er zeigt uns eine bunte Mischung aus Ska-Punk, Rock und Reggae, auf der Bühne stehen unter anderem Who Killed Bruce Lee und Three Minute Record.

Der Veranstaltungsort ist wie in ganz frühen Jahren endlich wieder der Heisterkamp 62, von hier aus gelangen umtriebige Gäste ganz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt, wo die Fußgängerzone mit ihren vielfältigen Shopping-Angeboten wartet. Der Stadtgarten an der Bahnhofsstraße lädt zum entspannten Bummeln und kräftigem Durchatmen ein, die grüne Oase hat bereits mehr als 100 Jahre auf dem Buckel und besticht durch einige hübsche historische Elemente.

Freunde elektronischer Musik kommen beim Ruhr in Love voll auf ihre Kosten, dieses Festival findet am 1. Juli bereits zum 15. Mal statt. Der OlgaPark in Oberhausen bietet die passende Kulisse für ein Spektakel der Superlative mit 40 verschiedenen Floors und 400 Live-Acts sowie bekannten Discjockeys.

Mit von der Partie sind zum Beispiel Torsten Kanzler, Björn Torwellen, Mani Tehrani und Sutura – und natürlich die ungefähr 45.000 Musikfans aus aller Welt, die extra zu diesem Anlass anreisen werden. Für die Bühnenarrangements sind zahlreiche nationale und internationale Clubs, Magazine und Agenturen zuständig, und sie legen sich erfahrungsgemäß mächtig dabei ins Zeug.

Der OlgaPark diente einst als Zechengelände, später fand dort die Landesgartenschau 1999 statt. Heute steht an diesem Ort reichlich Platz unter schattenspendenden Bäumen zur Verfügung; der alte Zechenturm thront weiterhin als Wahrzeichen über dem Gelände. Der Festivalbesuch lässt sich hervorragend mit einem Ausflug ins Oberhausener Centro kombinieren, einem gigantischen Freizeit- und Einkaufszentrum auf 125.000 qm Fläche.

Direkt nebenan liegt das Sealife-Aquarium mit seinen kunterbunten Meereswelten – und auch das Erlebnisbad AQUApark ist ganz sicher nicht zu verachten. Die Abwechslung kommt also nicht zu kurz in dieser Stadt der tausend Möglichkeiten! Allerdings werden die Eintrittstickets zum Festival mittlerweile eher rar sein, darum gilt es, jetzt ganz schnell zuzuschlagen.

Im Sommer brechen regelmäßig goldene Zeiten an für Musikfans aller Art, die sich bevorzugt unter freiem Himmel tummeln. Dieser kleine Ausschnitt aus dem aktuellen Festival-Programm des Ruhrgebiets beweist einmal mehr, dass sich die einzelnen Städte ziemlich viel einfallen lassen, um ihre eigene Festival-Marke zu entwickeln und sie nach vorn zu bringen – ob im kleinen aber feinen Rahmen oder als ganz großer Rummel!

Jeder, der nur ein wenig sucht, findet hier garantiert sein ganz persönliches Sahnehäppchen, das er mit einem selbst zusammengestellten Nebenprogramm genüsslich konsumieren kann. Wichtig ist nur, daran zu denken, dass die Portion bis zum nächsten Sommer reichen muss!

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