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The Barr Brothers (Credit Brigitte Henry)

The Barr Brothers – Queens Of The Breakers

Brad Barr hatte es sich gerade in seiner neuen Butze irgendwo in Montreal gemütlich gemacht, da erklangen seltene Harfentöne durch die Apartmentwände. Neugieriger Musiker, der er ist, ging er los und klopfte an der Nachbarstür.

So geht die Mär der Barr Brothers. Die nach Kanada gezogenen US-Amerikaner Brad und Andrew Barr finden in Montreal die klassisch ausgebildete Harfenspielerin Sarah Pagé, und als Trio bereichert man seit den Zehnerjahren zusammen die nordamerikanische Folkszene.

Im Dreijahresrhythmus veröffentlichten sie zunächst 2011 ihr gleichnamiges Debüt, 2014 „Sleeping Operator“ und nun ist es Zeit für „Queens Of The Breakers“. Dabei kehren die Barr Brothers zurück zu ihrer folkigeren Seite.

Americana-Songs der weiten Ländlichkeit, Folk-Melodien in guter, alter Singer/Songwriter-Tradition, durchsetzt und bereichert von Pagés Harfenspiel.

Die Soundwelt der Barr Brothers ist wohlbekannt. Mit ihrem erdigen Folk gehört das Trio zu den Fußsoldaten ihres Genres. Keine experimentelle Erneuerung, aber auch keine klischeehaften Unnötigkeiten. Die Barr Brothers machen Folk durch und durch.

„Queens Of The Breakers“ hat dabei vielleicht eine Spur zu viel Vielschichtigkeit. Beständig springt es von Americana, zu Blues und zum Storytelling-Folk. Auch wenn etwas mehr Geradlinigkeit dem Album gutgetan hätte, ist die musikalische Folk-Palette, die die Barr Brother abspulen, beeindruckend und lobenswert.

Schöner, solider Folk – schlicht und einfach.

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