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Royal Blood (Credit Michael Mederacke/MusikBlog)
Royal Blood (Credit Michael Mederacke/MusikBlog)
Royal Blood (Credit Michael Mederacke/MusikBlog)
Royal Blood (Credit Michael Mederacke/MusikBlog)
Royal Blood (Credit Michael Mederacke/MusikBlog)
Black Honey (Credit Michael Mederacke/MusikBlog)
Black Honey (Credit Michael Mederacke/MusikBlog)
Royal Blood (Credit Mauricio Quiñones/MusikBlog)

Royal Blood – Live in der Columbiahalle, Berlin

Auch wenn die Berliner Columbiahalle nicht ganz ausverkauft war, vielleicht auch dem absoluten Mistwetter geschuldet, sind Royal Blood auf der großen Bühne des Rock angekommen.

Mit ihrem gleichnamigen Debüt „Royal Blood“ von vor drei Jahren und ihrem diesjährigen Nachfolgewerk „How Did We Get So Dark“ im Gepäck, legten Sänger/Bassist Mike Kerr und Drummer Ben Thatcher einen furiosen Alternative-Rock-Gig hin, zwischen Hard-, Blues-, Garage- und Stoner-Rock, der kaum einen Rock-Wunsch offen ließ.

Der rege sprudelnd-blubbernde Moshpit war dafür schlagender Beweis: Die kraftvolle Rockmusik Royal Bloods bewegt im Wortsinn die Massen. Ihre Hooklines sind die gesunde Mischung aus einfach, unwiderstehlich und gut.

Auch die Setlist rangiert auf ähnlich souveränem Terrain: Das gepriesene und beliebte Debüt und das neue, zwar dem Erstling in nichts nachstehende, aber noch nicht gleichwertig etablierte Album aus dem Frühling dieses Jahres, fanden gleichberechtigt Platz in der insgesamt 17 Stücke umfassenden Setlist, inklusive der beiden Zugaben.

Zwei Background-Sängerinnen komplettierten die Bühne bei den Stücken, wo Background-Chöre gefragt waren und trugen zu einer stimmlichen Aufhellung des Sounds bei.

Dass Mike Kerr seine tiefen, brummtonigen Riffs mit einem Bass spielt, anstatt der Gitarre, braucht seit dem Eisbrecher Death From Above keinen mehr ins Staunen versetzen. Geht alles heutzutage, Effektgeräten sei Dank.

Darüber hinaus machen Royal Blood erstmal nur eins: liefern. Und das ist im Rockgeschäft tatsächlich alles, was zählt. Es war laut, es ging ab, es hat Spaß gemacht.

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