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Wolf Parade – Live im Feierwerk, München

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Sieben lange Jahre hat es gedauert, bis Wolf Parade aus ihrem selbstverordneten Hiatus wieder aufgetaucht sind nach dem letzten Album in 2010. Umso mächtiger war die Rückkehr mit dem neuen Album „Cry Cry Cry“ im Oktober diesen Jahres, mit einem Feuerwerk an hinterntretenden Songs, wie sie Franz Ferdinand vor mehr als 10 Jahren auch mal drauf hatten.

Entsprechend groß die Erwartungen und Wiedersehensfreude im Münchner Feierwerk gestern Abend. Wolf Parade selbst freuen sich auch und beantworten „We missed you“-Rufe aus dem Publikum nach der Begrüßung mit „We missed you too“.

Und so spielen sie zwar einen Großteil vom neuen Album, aber auch viele alte Titel. Dass sie ihren aktuellen Hit „You’re Dreaming“ gleich zu Beginn verballern, schadet dem Stimmungsverlauf der Show keineswegs, ganz im Gegenteil.

Der Elektro-Pop-Rock von Wolf Parade bewegt die Massen im wahrsten Sinne des Wortes. Keiner im Publikum steht still, im Gang neben der Bühne werden spontan kleine Tanzkreise gebildet. Alles hüpft, schwenkt breit die Arme, tanzt auf und nieder oder schütteln heftig den Kopf hin und her.

Die vier auf der Bühne machen derweil ordentlich Lärm. Co-Sänger Spencer Krug steigert seine Stimme zu einem fast schon gejodelten „Hoho“-Gesang, der wahlweise an Jello Biafra oder Win Butler erinnert.

Oft singen alle Frontleute gleichzeitig, also Keyboarder Spencer Krug, Gitarrist Dan Boeckner (der auch für die Ansagen zuständig ist) und Bassist Dante DeCaro. Die drei reißen in den Pausen auch immer kleine Witzchen untereinander und sind – wie auch das Publikum – megagut drauf. Ganz offensichtlich freuen sich die Kanadier, nach der langen Abstinenz endlich wieder auf der Bühne stehen zu können.

Nach dem Anti-Trump-Song „King Of Piss And Paper“, wie ihn Spencer Krug bezeichnet, und dem grandiosen „This Heart’s On Fire“ vom 2005er Debüt ist der Hauptteil beendet, aber die Wahl-Montrealer unterbrechen die Party nur kurz und beginnen mit der Zugabe. Die Zuschauer steigern ihre Bewegungen nochmal wie in einem Workout-Kurs, bei dem die Trainerin zum Finale anfeuert.

Schon lange nicht mehr so eine gute Laune gehabt nach einem Konzert! Und schon lange nicht mehr so viel getanzt!

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