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To Kill A King (Credit Wolf James)

To Kill A King – The Spiritual Dark Age – Londoner Allerlei

Folk-Fans, Rock-Nerds, Experimental-Fetischisten und Freunde ausladender Schmacht-Kost: Wenn die Königsmörder von To Kill A King aus London  die Bühne entern, liegen sich Fans aller Handmade-Richtungen dauergrinsend in den Armen.

Auch auf ihrem dritten Longplayer versammeln die Mannen um Sänger und Band-Kopf Ralph Pelleymounter wieder jede Menge Sound-Allerlei aus allen Rock- und Folk-Himmelsrichtungen.

Songs wie der eröffnende, jedes Stadion in Wallung bringende Titeltrack, das an De Staat erinnernde „The Unspeakable Crimes Of Peter Popoff“, der opulent arrangierte Roots-Rocker „My God & Your God“ und der groovende Crunch-Ohrwurm „Bar Fights“ sind Tracks, die jedes rockige Arcade Fire-Klon-Kollektiv mit Kusshand ins Programm aufnehmen würde.

Aber nicht nur Rock-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Zwischen unzähligen Ecke-trifft-auf-Kante–Schmankerln treten To Kill A King immer wieder gekonnt auf die Bremse, um auch ja keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Grooves aus der Synthie-Abteilung („No More Love Songs“), sich mystisch aufladende Dramatik („The Good All Day“) und Zartschmelzendes für dunkle Seelen („Oh Joy“, „And Yet“): Nach zwölf musikalischen Achterbahnfahrten streckt man als Hörer beide Daumen in die Höhe.

Kategorisch einfangen und festnageln lassen sollen sich andere. To Kill A King bleiben sich auf ihrem dritten Studioalbum treu. Soll heißen: Fernab von Roter-Faden-Konventionen schießen die Insulaner aus allen verfügbaren Rohren. Wieder mal. Chapeau!

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