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Capitano – Hi! – Glam Rock is not dead

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Diese Glam Rock-Platte kommt von einer Band aus Berlin und ist ganz neu?!? Das konnte ich kaum glauben, als ich „Hi!“ von MusikBlog Newcomer Capitano zum ersten Mal hörte.

Das Debütalbum der Band ist auf eine gute Art eingängig, diese Energie und dieser Pathos stecken sofort an. „Good Times (For Bad Habits)“ ist eine breitbeinige Rocknummer, die direkt klar macht: Hier wird nicht gefrickelt, hier kreischen die Gitarre und Sänger John Who!? (ja, der heißt so) um die Wette.

Der Opener ist eine kleine Rockoper mit zwei Höhepunkten und einem dramatischen Ende. John Who!? kann kraftvoll singen, aber auch mit der Kopfstimme in verschiedene Höhen gehen. Optisch erinnert er mich sowohl an den Ex-Turbonegro-Frontmann Hank von Helvete, aber durch den extraordinären Kopfschmuck, auch an die Jungs von Empire Of The Sun.

Weniger dramatisch, dafür radiotauglicher ist „Gypsy On A Leash“, eine Midtempo-Nummer, die größtenteils zum Mitwippen und -klatschen einlädt. Zu dem Song kann man auf der Facebook-Seite von Capitano lesen: „Hier ist kommt (sic!) dein Soundtrack zum Verirren.“ Aha. Mir ist der Satz „Nobody owns me“ aus dem Song im Gedächtnis geblieben. Manchmal muss man sich wohl freikämpfen, dann verirren, um sich dann (wieder-) zu finden.

„Sum Of Things“ ist eine düstere Ballade, wo ein dunkler Basslauf auf filigranen und gleichsam eleganten Gesang trifft – ein Vergleich zu Muse liegt Nahe.

Große virtuose Gitarrenmomente treffen auf Kinderchor, so klingt „Dive“. Der Track endet in einem Soundgeschwurbel aus besagtem Kinderchor und verzerrtem John Who!?-Gesang, zusammen und gegeneinander wird „It’s never ever too late to regret“ intoniert.

Die Glam Rock-Nummern auf „Hi!“ machen Lust auf mehr: Man möchte Capitano mit all ihrem Pathos und fliegenden Federboas live erleben.

Eines ist Dank Capitano klar: Glam Rock anno 2018 made in Berlin is not dead! Mehr bunte Outfits, Glitzer und krachige Gitarren für alle!

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